Würzburg neu erleben

Zurück ins schöne Würzburg

Vier Jahre weg und nun endlich wieder zurück ins schöne Würzburg! Unsere Praktikantin Jessi zog es zum Studieren nach Leipzig – doch auch die hippe Großstadt kann mit unserer geliebten Perle am Main nicht mithalten. Vier Jahre sind allerdings eine lange Zeit, und auch in einer kleinen Studentenstadt wie Würzburg kann sich währenddessen einiges ändern. Jessi berichtet, wie sie nun Würzburg neu erlebt und auch ein bisschen mit anderen Augen sieht.

Die lieben Mietpreise

Die erste Sache ist mir aufgefallen, noch bevor ich wieder hergezogen bin: Ich bin wohl nicht die einzige, die gerne in Würzburg wohnen möchte! Die Mietpreise sind wirklich enorm gestiegen – mein Budget dagegen nicht. Klar, eigentlich keine Überraschung, Wohnen wird schließlich überall teurer.

Dennoch musste ich bei der Wohnungssuche ein wenig schlucken. Mein größentechnisch eher überschaubares WG-Zimmer kostet nun gut 50 Euro mehr als vor vier Jahren, doch damit stehe ich keinesfalls allein da: Laut dem Vergleichsportal wohnungsboerse.net ist der Quadratmeterpreis in Würzburg von 7,62 € (2013) auf ganze 11,80 € (2017) gestiegen. Nun gut, immer noch günstiger als München, wo der Quadratmeter Wohnfläche fast 20 € kostet…

Alle wollen in den Denckler

Geht das nur mir so oder ist der Denckler auf einmal DAS Ziel für jeden, der eine Wohnung sucht? Die WG-Anzeigen des berühmten alternativen Blocks in der Zellerau gehören zu den meistgeklickten und erfreuen sich zahlreicher Bewerber. Entweder hing ich früher einfach mit anderen Leuten ab oder aber das Image dieser Würzburger Institution hat sich tatsächlich radikal geändert.

Vor ein paar Jahren noch ging es bei Gesprächen über den Denckler eher um die berüchtigten Parties, aber da wohnen? Niemals! Doch mittlerweile scheinen die WGs im Block auch bei nicht allzu alternativen Zeitgenossen immer beliebter zu werden. Daran stören sich zwar viele der alteingesessenen Denckler-Bewohner, doch verständlich ist der Hype allemal: Es gibt schließlich schlechteres als bezahlbare, große Wohnungen mit Altbau-Charme und ein geselliges, offenes Miteinander.

Aus alt mach neu

Ich laufe durch die Stadt, und sofort ist dieses vertraute, heimelige Gefühl wieder da. Dennoch stelle ich fest, dass sich hier viel getan hat! Vor allem in Bezug auf Bars, Cafés und Clubs hat sich in Würzburg einiges geändert. Mit Schrecken stelle ich fest, dass der Schöne René dem Erdboden gleichgemacht wurde. Das macht mich zwar sehr traurig, doch das Ende des pinken Hahns ist schließlich nicht das Ende der Welt. Konstant ist schließlich nur der Wandel, und so bleibt mir nun mehr Zeit, die ganzen (für mich) neuen Ausgehmöglichkeiten zu erkunden.

Das ist 2016 in Würzburg verschwunden

Besonders freue ich mich auf den verpackungsfreien Biomarkt in der Sanderstraße und die zahlreichen Weinfeste und Biergärten im Sommer. Würzburg wird einfach nie langweilig!

Irgendwie doch alles beim Alten

Trotz der Tatsache, dass sich während meiner Abwesenheit einiges geändert hat, ist meine Lieblingsstadt doch irgendwie die Gleiche geblieben. Es gibt immer noch keinen Starbucks (was mich nicht im Geringsten stört), immer noch viele Baustellen (die wiederum schon), die Festung steht noch, und auch am omnipräsenten Brückenschoppen und dem kalkigen Leitungswasser hat sich nicht viel geändert.

Und das ist auch gut so, denn deswegen bin ich schließlich wieder da – weil ich Würzburg mit seinem Charme und all seinen Macken liebe.


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