Das Projektteam „Guide yourself“ mit Vertretern des Unternehmens Cummins, der Hochschule Würzburg-Schweinfurt sowie Ansprechpartnern weiterer sozialer Einrichtungen. Foto: FHWS/Gerhard Hube
Das Projektteam „Guide yourself“ mit Vertretern des Unternehmens Cummins, der Hochschule Würzburg-Schweinfurt sowie Ansprechpartnern weiterer sozialer Einrichtungen. Foto: FHWS/Gerhard Hube

Innovatives Tool zur Flüchtlingshilfe: „Guide yourself“

FHWS und Cummins kooperieren

Im Rahmen eines Praxisprojektes des Masterstudiengangs „Innovation im Mittelstand“ der Fakultät Wirtschaftswissenschaften konnte das Projekt „Guide yourself“ in Kooperation mit dem Unternehmen Cummins Deutschland GmbH und Studierenden der Hochschule Würzburg-Schweinfurt erfolgreich umgesetzt werden. Betreut wurde es von den Professoren Dr. Gerhard Hube und Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt.

Integration von Flüchtlingen

Die Firma Cummins, die Motoren, Stromaggregate und Aftermarket-Produkte vertreibt, engagiert sich im Zuge ihrer Unternehmensverantwortung darüber hinaus in zahlreichen sozialen Projekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten, u.a. mit Fußballspielen für Flüchtlinge.

Das fünfköpfige Masterstudierenden-Team erarbeitete ein Konzept für eine Internetseite für Flüchtlinge in der Region Main-Spessart mit dem Ziel, sie bei ihrer Integration in Deutschland zu unterstützen und zu informieren. Unterstützt wurden die jungen Betriebswirte von der Caritas Main-Spessart, dem Landratsamt Main-Spessart sowie dem Helferkreis Asyl & Hinsehen Helfen.

Mehrmonatiger Austausch

Durch den mehrmonatigen Austausch mit den einzelnen Kooperationspartnern und den direkten Kontakt mit Flüchtlingen konnten die Masterstudierenden Anna-Lena Berberich, Ashley James Gibbons, Kornelius Toews, René Peers und Benedikt Brielmaier die für die internationalen Neuankömmlinge entscheidenden Elemente zusammenstellen und in einer Homepage integrieren.

Vorrangiges Ziel dabei war es, für die Flüchtlinge ein Hilfsmittel zu entwickeln, das ohne Hilfe selbsterklärend und direkt verwendet werden kann, weshalb auch der Name „Guide yourself“ entstand.

Freizeit und Kultur als Pilotprojekt

Wichtig war ihnen vor allem, den bürokratischen Prozess so einfach, übersichtlich und verständlich wie möglich darzustellen und zudem den neuen Mitbewohnern das kulturelle Leben in Deutschland näherzubringen. Inhaltlich hat das Team neben einer graphischen konzeptionellen Darstellung der Homepage auch die notwendigen Inhalte sowie Dokumente aufgearbeitet, sortiert und bereitgestellt. Die Aspekte „Freizeit“ und „Kultur“ wurden darüber hinaus als Pilotprojekt für den Unternehmensstandort in Marktheidenfeld hinzugefügt.

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