Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Autobahnpolizei unterbindet Weiterfahrt mehrerer Autofahrer

Drogeneinfluss, keine gültige Fahrerlaubnis, Pkw nicht zugelassen

KLEINLANGHEIM, ABTSWIND, LKR.KITZINGEN. Am Sonntagnachmittag und in der Nacht zum Montag haben Beamte der VPI Würzburg-Biebelried bei Kontrollen auf der A 3 mehrere Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Grund: Die Fahrer standen augenscheinlich unter Drogeneinfluss, hatten keine gültige Fahrerlaubnis oder der Pkw war nicht zugelassen. Außerdem fanden sie verbotene Substanzen und eine Waffe, die sichergestellt wurden.

Marihuana geraucht

Gegen 16:00 Uhr überprüften die Polizisten in der Rastanlage Haidt einen Fiat mit italienischer Zulassung und die beiden jungen Männer, die mit dem Fahrzeug unterwegs waren. Bei dem 28-jährigen Fahrer bemerkten sie drogentypische Auffälligkeiten. Darauf angesprochen, räumte der Mann, der in Oberbayern wohnt, ein, am Abend zuvor Marihuana geraucht zu haben. Ein Test verlief positiv. Eine Blutentnahme folgte.

Die Beamten durchsuchten das Fahrzeug nach verbotenen Substanzen und fanden im Gepäck des 24 Jahre alten Beifahrers mehrere Tütchen und ein Holzkästchen mit jeweils einigen Cannabissamen. Der junge Mann, der keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Lernführerschein aus Großbritannien

Etwa eine dreiviertel Stunde später kontrollierte eine andere Streife der Autobahnpolizei in derselben Rastanlage einen Golf mit französischen Kennzeichen. Der 45-jährige Wagenlenker händigte den Beamten einen so genannten Lernführerschein aus Großbritannien aus. Dieses Dokument ist in Deutschland jedoch nicht gültig und berechtigte den Mann nicht, hier ein Kraftfahrzeug zu führen. Zudem stellten die Ordnungshüter fest, dass die Zulassungspapiere ebenfalls ungültig waren.

Die Weiterfahrt mit dem Pkw war für den 45-Jährigen damit beendet. Da er keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde auch noch eine Sicherheitsleistung fällig.

Auf chemische Substanzen reagiert

Den nächsten Autofahrer, der augenscheinlich unter Rauschgifteinfluss stand, stoppte die Autobahnpolizei gegen 17:45 Uhr. Der 31 Jahre alte Fahrer eines Volvo mit niederländischer Zulassung war den Beamten an den Zapfsäulen der Autobahntankstelle aufgefallen. Da sie den Verdacht hatten, der Mann könne Drogen genommen haben, wurde ein Test durchgeführt. Dieser reagierte auf chemische Substanzen, die nach dem Konsum von Cannabisprodukten im Körper entstehen. Im Gespräch mit den Beamten räumte der Mann schließlich ein, Marihuana genommen zu haben.

Er musste die Polizisten zur Dienststelle begleiten und dort eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Da er keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Beamten ordneten zudem eine Zwangspause von mehreren Stunden an.

Kurz nach Mitternacht kam ein BMW mit Offenbacher Kennzeichen in den Fokus der Autobahnpolizisten und sie hielten ihn auf einem Parkplatz bei Abtswind an. Bei der Kontrolle fiel den Beamten ein Jagdmesser auf, das der 48-jährige Fahrer griffbereit im Ablagefach der Fahrertür deponiert hatte. Es wurde sichergestellt.

Der Mann aus Hessen muss nun mit einem Bußgeld wegen des Verstoßes nach dem Waffengesetz rechnen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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