Mein Lokal, Dein Lokal zu Gast in der Martinsklause. - Screenshot: Würzburg erleben
Mein Lokal, Dein Lokal zu Gast in der Martinsklause. - Screenshot: Würzburg erleben

1. Folge „Mein Lokal, Dein Lokal“ in Würzburg: Martinsklause

Fränkische Küche

Gastgeber an Tag eins bei der Koch-Doku „Mein Lokal, Dein Lokal“ war das Restaurant „Martinsklause“. Im historischen Gewölbelkeller in der Martinstraße empfing Wirt Ralf Barthelmes seine vier Mitstreiter. Das sind: Sebastian Bayerl von den Erks Stuben in Lengfeld, Quynh-Giao Le von der Phamous Lounge, Christian Krenig vom Teufelskeller in Randersacker und Sternekoch Benedikt Faust aus dem Kuno 1408.

Vortasten am Nachmittag

Bevor es zum knallharten Testessen am Abend ging, verschafften sich die Teilnehmer schon am Nachmittag einen ersten Überblick in der Martinsklause. Sie nahmen Küche und Gastraum unter die Lupe, um auch eine umfassende Bewertung am Ende abgeben zu können. Sternekoch Benedikt Faust hat zum Beispiel zusammen mit Christian Krenig erstmal einen Bockbierschnaps gekostet. Auch die vereiste Zapfanlage fanden die Beiden „echt cool“.

Alles zu „Mein Lokal, Dein Lokal“ in Würzburg

Unterdessen schauten sich Quynh-Giao Le und Sebastian Bayerl in der Küche um und begutachteten das in Würzburg einzigartige Pfannkuchenrondell. „Ein echtes Alleinstellungsmerkmal – super!“, meinte Bayerl. Zusammen mit Köchin „Ela“ haben die Zwei dann noch einen köstlichen Blaubeerpfannkuchen gebacken. Auch die Speisekarte wurde jetzt schon mal ganz genau studiert. Zu finden sind hauptsächlich fränkische Spezialitäten und Pfannkuchen.

Vorspeise

Am Abend ging es dann so richtig los mit dem Kampf um den goldenen Teller. Auf den historischen Holztisch kamen bei Ralf Barthelmes, der vor dem Testessen ziemlich aufgeregt war, jeweils eine Vorspeise, ein Hauptgericht und ein Dessert. Christian vom Teufelskeller bestellte einen Winzerfladen, der ihm zwar gut schmeckte, er aber letztendlich etwas enttäuscht war, dass es sich eigentlich „nur“ um einen Flammkuchen gehandelt hat. Sternekoch Benedikt Faust lies sich einen „Versucherlesteller“ schmecken. Der Gerupfte und das Brot schmeckten ihm richtig gut, dem gebackenen Camembert fehlte allerdings der „Bumms“. Aber insgesamt war es für ihn genau die richtige Wahl!

Sebastian, Chef der Erks Stuben, bestellte eine Rote Beete Suppe, die ihm richtig lecker schmeckte, allerdings etwas zu scharf war. Und Quynh-Giao Le ließ sich eine Pfannkuchensuppe servieren. Die Brühe war ihr zu fettig und zu versalzen – Pluspunkte gab es hingegen für Chef Barthelmes, der den Fehler nach Probieren selbst eingestand.

Hauptgericht

Weiter ging es mit vier fränkischen Hauptgerichten. Spessarter Rehbraten mit selbstgemachten Spätzle für Quynh-Giao Le, Knödelburger für Christian Krenig, Schweinskopfsülze mit Bratkartoffeln für Benedikt Faust und Fränkische Bratwürste für Sebastian Bayerl. Insgesamt gab es viel Lob für die Hauptspeisen, einziges No-Go für Alle war die fehlende Kennzeichnung der Speisen auf der Karte. Quynh-Giao Le erklärte, dass sie eine Lactoseintoleranz habe und sich deshalb gewünscht hätte, auch über mögliche, für sie nicht so gut verträgliche, Inhaltsstoffe der Gerichte rechtzeitig informiert zu werden. Wirt Ralf Barthelmes meinte zu diesem Kritikpunkt, sie hätte einfach vorher das Servicepersonal fragen können oder den Allergen-Ordner verlangen können.

Dessert

Als dritten und letzten Gang kamen vier Süßspeisen auf den Tisch. Benedikt Faust entschied sich für die fränkischen Apfelkräpfle: „Habe ich genauso erwartet! Echt super, Bombe!“ Für Sebastian Bayerl gab es als Nachspeise einen Kaiserschmarrn. Einziger Kritikpunkt war hier der Teig, der hätte, nach Sebastians Geschmack, noch etwas fluffiger sein können. „Das Gesamtpaket war aber super!“, so Bayerl. Die Dame im Bunde entschied sich für einen Blaubeerpfannkuchen – dieses Mal lactosefrei: „Der Teig ist schön fluffig, die Früchte schön saftig, nur finde ich die 9,80 Euro etwas teuer“, so Quynh-Giao Le. Christian Krenig verspeiste zum Dessert schließlich einen Apfelpfannkuchen. Er fand ihn lecker, jedoch die Portion für eine Nachspeise zu groß und zu teuer.

Bewertung

Jetzt war es soweit: Die Teller waren leer, die Mägen gefüllt, fehlte nur noch die Rechnung. Die vier Gastronomen mussten für ihren Abend in der Martinsklause insgesamt 176,80 Euro bezahlen – etwas zu teuer, wie Christian und Benedikt am Ende feststellen. Wie sah der Abend also in Punkten aus? Wie viele Punkte haben Ralf Barthelmes und sein Team aus der Martinsklause bekommen? Der Wirt selbst schätzte, dass sie „so bei Mitte 30“ liegen werden. Am Ende standen letztendlich insgesamt 28 von möglichen 40 Punkten auf der Tafel (Christian: 6 Punkte, Sebastian, 7 Punkte, Benedikt: 8 Punkte, Quynh-Giao: 7 Punkte).

Morgen geht es dann weiter mit der nächsten Folge „Mein Lokal, Dein Lokal“ aus Würzburg. Die Teilnehmer werden bei Sebastian Bayerl in den Erks Stuben zu Gast sein.

Über die Doku-Soap

„Mein Lokal, Dein Lokal – Wo schmeckt’s am besten?“ ist eine erfolgreiche Doku-Soap auf kabel eins. Seit 2013 treten pro Woche fünf Restaurants in einem Wettbewerb gegeneinander an. Von Montag bis Freitag um 17:55 Uhr treffen die Lokalbesitzer/-mitarbeiter der besten Restaurants aus den verschiedensten Städten und Regionen aufeinander und bewerten sich gegenseitig.

Dabei wird jeder Wettkampf von Lokalen einer Stadt beziehungsweise einer Region ausgefochten und die Teilnehmer repräsentieren eine große Bandbreite in Speisenangebot und Ambiente. Derzeit produziert die in Köln ansässige Good Times Fernsehproduktions-GmbH bereits die neunte Staffel.

Bewertungskriterien

Im ultimativen Küchen-Konkurrenzkampf fließen viele Aspekte in die Bewertung der Fachleute ein: das Essen, das Preis-Leistungs-Verhältnis, das Ambiente, die Sauberkeit und der Service. Am Ende jeder Woche kann nur einer gewinnen! Von der hippen Pizzeria über das bodenständige Gasthaus mit Hausmannskost bis hin zum feurigen Spanier will jeder Teilnehmer seine Chance zum Sieg nutzen.

Erschwerte Bedingungen

Doch der Wettstreit findet unter erschwerten Bedingungen statt. Statt extra kreierter Gourmetmenüs voll ausgefallener Leckereien und Köstlichkeiten findet das alles entscheidende Probeessen bei laufendem Betrieb statt und die Konkurrenten bestellen à la carte. Da kann der georderte Gaumenschmaus vielleicht schon ausverkauft und das Weinglas im Stress nicht perfekt gespült sein. Klar, dass die Topbewertung von zehn Punkten pro Tester pro Kategorie bei solchen Nachlässigkeiten plötzlich in weite Ferne rückt.

„Goldener Teller“

Eine vorherige Begehung der Räumlichkeiten inklusive der Küche ermöglicht nicht nur den Gastronomen, sondern auch den Zuschauern Einblicke hinter die Kulissen. Die Frage der Fragen beantwortet sich am Ende der Woche: Wer wird mit dem „Goldenen Teller“ von kabel eins ausgezeichnet und dem Applaus der Kollegen sowie einem Preisgeld von 3.000 Euro belohnt?

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