Ab 8. März wöchentlich After Work Sprachtreffen im Martinz. Foto: Stephan Behringer
Ab 8. März wöchentlich After Work Sprachtreffen im Martinz. Foto: Stephan Behringer

Internationales „After Work Sprachtreffen“

Freier Eintritt

Manchmal ist die Idee so einfach und nahezu genial. „Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammenführen“, auf Englisch: „Connecting international people“, lautet das Motto von Stephan Behringer.

Der 35-jährige Würzburger organisiert seit 2014 den so genannten „my Würzburg language exchange“ (WLE) – und will solche Treffen mit internationalem Flair auch heuer jeden Mittwoch ab 18 Uhr stattfinden lassen. Los geht es am Mittwoch, 8. März im „Martinz“ in der Martinstraße 21. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, es gibt einen Mindestverzehr für Getränke von 5 Euro.

Sprachstammtisch

Die Idee zu diesem persönlichen Kennenlernen in lockerer Atmosphäre reifte bei dem Unternehmer 2014. „Ich hatte damals Sprachstammtische für jeweils eine Sprache organisiert. Da aber Kleine oft nicht dauerhaft sind, wollte ich solche Veranstaltungen eine Nummer größer aufziehen“.

Stephan Behringers Geschichte

Ein guter Freund habe ein ähnliches Konzept in Valencia, Spanien, mit bis zu 200 Teilnehmern. „Da ich oft beruflich dort war, bin ich Stammgast gewesen“, schildert Stephan Behringer seine Motivation für den „WLE“.

Persönlicher Empfang

Angesprochen ist jeder, der neue und vor allem internationale Leute kennen lernen sowie seine Sprachkenntnisse verbessern möchte. „In unserer Studentenstadt ist ein Großteil der regelmäßigen Teilnehmer zwar unter 25 Jahre, aber ein Stammtisch lebt von unterschiedlichen Altersgruppen“, bemerkt Stephan Behringer.

Auch Gäste jenseits der 40 sind dabei. Mit diesem „After Work“ Event möchte er mittwochs ab 18 Uhr auch die Gruppe der Berufstätigen sowie internationale Gäste in Würzburg ansprechen. Diese können direkt von der Arbeit vorbei kommen, zumal es im Martinz auch leckeres Essen gibt. Jeder neue Teilnehmer wird persönlich empfangen, mit einem Namensschild ausgestattet und mit Leuten bekannt gemacht, die seine Zielsprache sprechen.

Interkulturelle Freundschaften

Weil im Mittelpunkt von „WLE“ der sprachliche sowie kulturelle Austausch steht, gibt es für jedes Sprachpaar einen eigenen Tisch, beispielsweise deutsch-englisch, deutsch-spanisch, deutsch-französisch. „Was sich automatisch ergibt, sind neue und vor allem interkulturelle Freundschaften, gemeinsame Aktivitäten außerhalb des Treffens sowie ab und zu ein neues Pärchen aus verschiedenen Ländern“, verrät Stephan Behringer.

50 Teilnehmer

Fragt man den 35-Jährigen nach seinen Zielen, meint er: „Kurzfristig soll mit dem Umzug ins Martinz frischer Wind in das Meeting kommen. Das Besondere am Martinz ist, dass wir fast ganzjährig draußen sitzen können, weil es überdacht ist. Heizstrahler und Decken stehen zur Verfügung. Wenn es doch zu kalt wird, wird einfach in die Martinsklause nach drinnen gewechselt.“ Zuletzt zählte er im Schnitt bis zu 50 Teilnehmer. Sein langfristiges Ziel ist es, die Marke von 100 Gästen zu erreichen

Selbstfinanzierung

Die Finanzierung stemmt er aus der eigenen Tasche, doch die Kosten für die Organisation des Meetings sind derzeit überschaubar. „Ich betreibe die Sprachstammtische aufgrund meiner Leidenschaft für Sprachen derzeit als Hobby“, sagt Stephan Behringer.

Sieben Sprachen spricht der 35-Jährige fließend und opfert einen Großteil seiner Freizeit dafür. Zugleich laufen solche Treffs derzeit auch in anderen Großstädten, darunter in Nürnberg, Stuttgart, Bamberg und Heidelberg sowie ab März in München und Frankfurt.

Ohne Anmeldung

Im Martinz will Stephan Behringer bis mindestens Ende September bleiben. „Man kann jederzeit ohne Anmeldung vorbei schauen“, so der Würzburger. Für den Mindestverzehr auf Getränke in Höhe von fünf Euro erhält jeder Gast zwei Getränkechips im Wert von je drei Euro. Daneben bietet das Martinz einige Getränkeangebote sowie eine reichhaltige Speisekarte.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von Stephan Behringer.

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