Schwimmbecken im Nautiland. Foto: Archiv-WVV
Schwimmbecken im Nautiland. Foto: Archiv-WVV

Nautiland: Eine Ära geht zu Ende

Adieu Nautiland

Am Montag, den 6. März 2017, ist es soweit. Das Erlebnisbad Nautiland verabschiedet sich von den Würzburgern und lässt deshalb am Sonntag mit einer fetten Party eine Ära nochmal Revue passieren.

Die große Abschiedsparty!

Zahlreiche Gäste werden erwartet, denn im Nautliand war bestimmt schon jeder Würzburger und jede Würzburgerin ein bisschen planschen und möchte dies auch noch ein letztes Mal miterleben. Das Nautiland gehört einfach schon zu Würzburg dazu und deshalb ist es umso trauriger, dass das große Spaßbad im Mainviertel nun seine Tore schließen muss.

Die Geschichte des Erlebnisbades

Das große Erlebnisbad war nicht immer unter seinem heutigen Namen bekannt. Bei der Eröffnung im Jahr 1973 war das große Freibad unter dem Namen „Zellerauer Bad“ bekannt. Bis zum Ende der 1980er Jahre trug das zwischen der Luitpoldstraße, Wörthstraße und Zeller Straße erbaute Schwimmbad auch noch diesen Namen. Erst am 11. Mai 1990 wurde das Freibad nach einer längeren Bauphase, in der das Bad vergrößert wurde, als Nautiland eröffnet.

Da das Nautiland zu seiner Zeit zu einem der ersten Erlebnisbäder zählte, war der Andrang natürlich entsprechend groß. 3.300 Tagesgäste waren keine Seltenheit und deshalb wurde schon zwei Jahre nach der Umbenennung, im Jahr 1992, der millionste Gast gezählt.

Das Erlebnisbad war umfangreich mit Abenteuerbecken, Strömungskanal, Wasserrutsche sowie mit einer Sauna und einem Dampfbad ausgestattet, so die WVV. Was wahrscheinlich der Grund war, weshalb sich Würzburger und Badegäste aus dem Umland magisch von dem Spaßbad angezogen fühlten.

Sanierung oder Neubau?

Das Schwimmbad ist in die Jahre gekommen und bedarf einer Generalsanierung. Weshalb dies auch jahrelang ein Thema war, dass die Würzburger beschäftigt hat. Letztendlich hat sich der Stadtrat gegen eine Sanierung und für einen Neubau entschieden.

Informationen zum Neubau!

Nun rollen nach dem 6. März die Bagger an und werden mit dem Abriss beginnen, um somit Fläche für den Neubau zu schaffen. Mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge sehen wohl alle Würzburger dem Neubau entgegen.

Die Würzburger Bäder – powered by WVV

Natürlich muss während der Bauzeit niemand auf sein Schwimmvergnügen verzichten. Das Sandermare bietet ganzjährigen Badespaß, im Sommer lockt das Dallenbergbad zum Freibadvergnügen. Weitere Infos zum Schwimmbadneubau und zu den Öffnungszeiten der anderen Bäder gibt es unter: www.wvv.de.

Doch nicht nur Sprungturm, Rutsche und das kühle Nass gehören zu Nautiland & Co. – für den Badespaß braucht es natürlich auch Energie. Die WVV ist unser regionaler Energielieferant, der gemeinsam mit den Bürgern das Würzburger Leben gestaltet. Ob Eisbahn, Bäder, Nahverkehr oder der auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Stromtarif – die WVV steht im Zeichen des Service für Würzburg.

Der Artikel beruht auf Informationen der WVV.

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