Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

19-Jähriger beleidigt Reisende und verletzt Bundespolizisten

Bundespolizist zu Boden gestoßen

WÜRZBURG. Ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg hat in der Nacht auf Dienstag im Hauptbahnhof Würzburg Passanten und Beamte der Bundespolizei beleidigt. Während seine Personalien festgestellt werden sollten stieß er einen Bundespolizisten zu Boden, der sich dabei am Rücken verletzte. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.

Wüste Beleidigungen

Gegen 0:15 Uhr sprach eine Passantin eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Würzburg an und berichtete, dass sie und ihr Begleiter soeben durch einen jungen Mann wüst beleidigt worden seien. Auf der Suche nach dem Täter wurden die Beamten in der Bahnhofshalle fündig, wo der Mann gerade lautstark versuchte eine Personengruppe zu provozieren.

Auch gegenüber den Bundespolizisten verhielt sich der 19-jährige Deutsche aggressiv und weigerte sich seine Personalien preiszugeben. Aus diesem Grund sollte er zur Dienststelle gebracht werden. Die Ankündigung dieser Maßnahme quittierte der junge Mann aus dem Landkreis Würzburg mit wilden Beschimpfungen.

Versuch in Hand zu beißen

Er beließ es dabei jedoch nicht nur bei verbalen Schmähungen, sondern wurde auch gewalttätig. Einen Beamten stieß er so stark gegen die Brust, dass der 50-Jährige rückwärts stürzte und sich dabei am Rücken verletzte. Als der 19-Jährige daraufhin zu Boden gebracht und gefesselt wurde, versuchte er einen weiteren Beamten in die Hand zu beißen.

Auch in der Inspektion mussten die Bundespolizisten noch weitere Beleidigungen über sich ergehen lassen, bevor der alkoholisierte Mann nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Der verletzte Bundespolizist musste den Dienst abbrechen und begab sich in ärztliche Behandlung. Er ist bis auf weiteres dienstunfähig.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT