TU Breslau und Universität Würzburg unterzeichnen neue Kooperationsverträge. Foto: Robert Emmerich
TU Breslau und Universität Würzburg unterzeichnen neue Kooperationsverträge. Foto: Robert Emmerich

Partnerschaft mit Breslau intensiviert

Kooperation

Um die bestehende Zusammenarbeit auszubauen, haben Vertreter der TU Breslau und der Universität Würzburg neue Kooperationsverträge unterzeichnet. In Zukunft sollen gemeinsame Seminare für Studierende angeboten werden.

Intensivierung

Schon seit 2009 arbeiten die Technische Universität Breslau und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg zusammen. Durch neue Aktivitäten wollen die beiden Universitäten ihre Kooperation jetzt intensivieren.

Zu diesem Zweck besuchten der Rektor, Professor Cezary Madryas, und der Prorektor der TU Breslau, Professor Andrzej Kucharski, die Würzburger Universität. Stellvertretend für den Lehrstuhl für Physik begleitete sie Professor Jan Misiewicz, Leiter des Zentrums für hochentwickelte Materialien und Nanotechnologie.

Freundschaft

Professor Madryas freute sich über den herzlichen Empfang. „Diese Freundschaft begann schon vor über 20 Jahren“, erinnert sich Präsident Alfred Forchel. Gemeinsam unterzeichneten die beiden feierlich vier Kooperationsverträge.

Diese sehen Lehrveranstaltungen an beiden Universitäten vor, die mit einem Zertifikat abgeschlossen werden können. Zudem soll ein reger Austausch von Wissen stattfinden. Sowohl Studierende als auch Professoren aus Würzburg und Breslau sollen zu Forschungszwecken die Partneruniversität besuchen.

Projekte bereits in Planung

Geplant sind voraussichtlich ab dem Wintersemester 2017/18 Seminare in den Nano- und Materialwissenschaften sowie in Nano- und Biotechnologie. Dabei sollen sowohl Kurse für Bachelor- und Masterstudierende als auch für Doktoranden angeboten werden.
Nach der Vertragsunterzeichnung stellten einige Würzburger Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsgegenstände vor. Für den Lehrstuhl für Pharmazie sprach Dr. Tessa Lühmann, für die Chemie Professor Christoph Lambert und für die Funktionswerkstoffe Professor Jürgen Groll.

Konkrete Kursvorschläge

Bert Hecht, Professor der experimentellen Physik, hatte bereits zwei konkrete Kursvorschläge für den Teilbereich Nano-Optik parat. In seinen Seminaren für polnische Gaststudenten möchte er Techniken zum Messen biophysikalischer Vorgänge oder zur Krebsdiagnostik vermitteln.

Junge Uni auf dem neuesten Stand

Mit 635.800 Einwohnern ist Breslau die viertgrößte Stadt Polens. Im Jahr 1945 gegründet, zählt die Technische Universität Breslau zu den jüngeren Universitäten Europas. Auf circa 78 Hektar Campus-Gelände studieren hier 33.530 junge Menschen an 16 Fakultäten. 213 Professorinnen und Professoren unterrichten die Studierenden in 48 verschiedenen Studiengängen.

Die Technische Universität bietet des Weiteren vier Bachelor- und 26 Masterstudiengänge in englischer Sprache an.

International

Die TU Breslau zeichnet sich durch gute Beziehungen zur Industrie und eine hochmoderne Ausstattung zahlreicher Räume aus, wie die Gäste bei der Vorstellung ihrer Uni betonten. Beide Universitäten verpflichteten sich im Rahmen der Verträge die Gaststudierenden auf internationalem Niveau weiterzubilden.

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Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

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