Kiliansdom Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Kiliansdom Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Was in 15 Jahren in Würzburg verschwunden ist

Blick in die Zukunft

Dinge ändern sich, werden ersetzt, verbessert oder erneuert – kurzum: nichts hält für die Ewigkeit. So auch in unserem Städtchen. Was vor 20 Jahren noch Kult war, ist heute out oder längst überholt.

Vorhersagen sind in der Regel schwierig, aber genauso spannend. Deshalb haben wir uns mal ran gewagt und 5 Dinge herausgesucht, bei denen wir (fast) sicher sind, dass es sie in 15 Jahren in Würzburg nicht mehr geben wird. Auf Eure Meinungen und Ideen freuen wir uns wie immer in den Kommentaren.

Tafeln und Schulbücher

Da sich viele Schulen in Würzburg nicht im allerbesten Zustand befinden, ist die Stadt nun bereit, 300 Millionen Euro in die rund 50 Schulen zu investieren. In den nächsten Jahren sollen nach und nach die Schulgebäude saniert und renoviert werden und die Schulen mit neuester Technik ausgestattet werden.

Die David-Schuster-Realschule hat bereits neue Touchdisplay-Tafeln und Whiteboards mit Beamer-Unterstützung verpasst bekommen, in allen anderen Schulen Würzburgs soll diese Neuerung in den nächsten 15 Jahren eingeführt werden. Die Benutzung von ausschließlich Laptops und Tablets anstelle von Schulbüchern und Heften ist in Würzburg derweil noch umstritten, aber wer weiß, wie es in 15 Jahren aussieht?

Gasleuchten

Künftig soll ein großer Teil der Gasleuchten in Würzburg ausgetauscht bzw. umgebaut werden, Ausnahme sind die Leuchten an der Residenz, welche dort dauerhaft als Gasleuchten bleiben werden. Folgende Gründe sind für den Austausch ausschlaggebend: Zum Einen spielt die Energieeffizienz eine große Rolle, da eine Gasleuchte je nach Ausführung die 30- bis 70-fache Energie im Vergleich zu einer neuen LED-Leuchte braucht.

Außerdem sind das Alter und die damit verbundenen Wartungskosten ein Punkt, da viele der Masten und Wandarme dringend saniert werden müssten. Ein weiteres Argument ist die Helligkeit: Moderne LED-Leuchten können den Straßenraum heller und zielgerichteter ausleuchten.

Der Austausch läuft Zug um Zug. Die zurückgebauten Gasleuchten dienen in erster Linie als Ersatzteillager, werden aber bei gutem Zustand auf LED-Beleuchtung umgebaut und bleiben dann vor Ort stehen oder hängen.

Mit Bargeld zahlen

„Banking To Go“ ist jetzt mit der neuen App der Sparkasse ganz einfach. Mit „Kwitt“ löst man schnell und einfach per Handy Überweisungen an Freunde ein. Ob beim gemeinsamen Restaurant-Besuch, im Café oder wo auch immer man unterwegs ist: kleine Beträge lassen sich leicht überweisen und die Schulden können ganz einfach direkt wieder beglichen werden.

Da die App jetzt schon ein Hype ist und vermutlich in den nächsten Jahren noch mehrere Funktionen dieser Art angeboten und entwickelt werden, fragt sich, wer in 15 Jahren überhaupt noch Cash bezahlt.

Läden in der Innenstadt

Wenn man behauptet, 2032 seien die Läden in der Innenstadt verschwunden, ist das vielleicht etwas drastisch ausgedrückt. Es fragt sich jedoch, wie lange so manche Läden in der Stadt tatsächlich noch bestehen können. Dass immer mehr Leute online shoppen anstatt vor Ort im Shop zu kaufen, macht sich langsam bemerkbar.

Mittlerweile merken immer mehr, vor allem kleinere (Familien-) Betriebe, dass Kunden oftmals aus Zeitmangel oder auch einfach purer Bequemlichkeit ausbleiben, und stattdessen online ihre Einkäufe betätigen. Wer weiß, wie es in 15 Jahren aussieht?

Verpackungen in Supermärkten

Bananen, Mehl, Müsli – egal was man kauft, es ist fein säuberlich in Folie oder Papier verpackt. Doch der Verpackungsmüll gehört bald der Vergangenheit an. Verpackungsfreie Supermärkte sind bereits auf dem Vormarsch, bei uns in Würzburg eröffnet bald der erste Laden seine Pforten. Bis sich die Idee weitläufig durchsetzt wird wohl noch etwas Zeit vergehen, bis 2032 sollte das allerdings erreicht sein und der Großteil an Lebensmitteln ohne Folie oder Karton käuflich sein.

Würzburg, was geht?

Parties, Konzerte, Festivals und jede Menge andere coole Events in und um Würzburg- auch noch in 15 Jahren – findet man auf „Würzburg, was geht?“, unserer neuen Event-Plattform. Außerdem halten wir Würzburg-Fans auf der dazugehörigen Facebook-Seite „Würzburg, was geht?“ über die besten Veranstaltungen auf dem Laufenden. Jetzt liken und informiert bleiben!

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