Christina hat ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegerin in einem Seniorenheim der Stiftung Bürgerspital gemacht. – Foto: Dominik Ziegler
Christina hat ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegerin in einem Seniorenheim der Stiftung Bürgerspital gemacht. – Foto: Dominik Ziegler

Zukunftssicher und erfüllend: Jetzt in der Pflege durchstarten!

Christina blickt auf ihre Ausbildung zurück

Im September letzten Jahres haben in Würzburg und Mainfranken wieder viele Azubis ihren Dienst angetreten, darunter auch die jungen Männer und Frauen, die sich zu examinierten Altenpflegern/Innen in den Einrichtungen der Stiftung Bürgerspital ausbilden lassen. Wir haben damals mit Christina gesprochen, die im September bereits im 3. Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin war.

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Jetzt steht sie am Ende ihrer Ausbildung und blickt zurück auf ihren Alltag im Bürgerspital: Sie erzählt uns, warum der Beruf Altenpfleger/-in einer der anspruchsvollsten, aber auch einer der sichersten Berufe für die Zukunft ist und warum die Ausbildung zum Altenpfleger oder zur Altenpflegerin vor allem im Bürgerspital so empfehlenswert ist.

1. Christina, wie lief „ein ganz normaler Tag“ während der Ausbildung im Bürgerspital ab?

Ich hatte meist Frühdienst: Dienstbeginn war entweder 06:00 Uhr oder 06:30 Uhr. Ich musste den Bewohnern zum Beispiel Medikamente ausgeben oder gleich mit der Pflege anfangen, danach das Frühstück austeilen und einigen Bewohnern beim Essen behilflich sein. Zum Pflegeberuf gehören natürlich auch Aufgaben wie Toilettentraining, Betten auswaschen und beziehen, Verbandswechsel, Spritzen von Insulin, Verabreichung von Sonden-Kost, sowie das Bestellen und Richten von Medikamenten.

Ein ganz wesentlicher Teil der Arbeit ist auch die Pflegedokumentation. Sie macht die Pflegearbeit nachvollziehbar und ist auch ein Qualitätsmerkmal für die Prüfungen durch die Heimaufsicht. Auch die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team (Ärzte, Ergotherapie, Logopädie, Krankengymnastik) spielt eine große Rolle.

2. Das klingt nach einem sehr abwechslungsreichen Arbeitsalltag, der nicht nur Pflege-, sondern auch Verwaltungstätigkeiten beinhaltet. Aber um 6:00 Uhr anfangen? Wie geht das?

Ehrlich gesagt, man gewöhnt sich ziemlich schnell daran. Außerdem hat man dann schon um 14:00 Uhr Feierabend – und das ist auch nicht schlecht.

3. Das stimmt auch wieder. Rückblickend auf die vergangenen drei Jahre: Welche Erlebnisse waren besonders für dich – anspruchsvoll, schwierig, lustig?

Lustig sind zum Beispiel die Momente, wenn Bewohner von ihrem Leben und den ganzen Dummheiten erzählen, die sie mal gemacht haben. Oder wenn man mal eine verschollen geglaubte Fernbedienung nach langem Suchen in der Ladestation vom Telefon findet. Anspruchsvoll und schwierig ist sicherlich die Arbeit mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen. Da fällt es manchmal nicht so leicht, die passenden Worte zu finden… Aber meistens ist eine Umarmung, eine Hand zu halten und einfach da zu sein, viel mehr Wert, als jedes Wort.

4. Wer unterstützt die Azubis im Bürgerspital während ihrer Ausbildung und steht ihnen im Alltag, auch in solchen Situationen zur Seite?

Im Bürgerspital gibt es Mentoren, die uns Azubis zugeordnet sind und uns jederzeit unterstützen. Mentoren spielen eine wichtige Rolle, denn das schulisch Erlernte muss ja auch in der Praxis umgesetzt werden. Dafür sind unsere Mentoren da, sie zeigen uns zum Beispiel, wie ein Verbandswechsel durchzuführen ist und helfen uns, wenn wir diesen selbst durchführen. Außerdem stehen sie uns bei Fragen zur Seite, geben uns Tipps und bei Problemen haben sie ein offenes Ohr für uns.

5. Man hört immer wieder, Altenpfleger sei ein Beruf mit Zukunft – ist das so? Welche Vor- und Nachteile gibt es deiner Meinung nach? Und warum entscheiden sich dennoch wenig junge Menschen dafür?

Ich denke auf jeden Fall, dass Altenpfleger ein Beruf mit Zukunft ist, denn es gibt einfach immer mehr ältere Menschen, so ist die Entwicklung in den kommenden Jahren. Die Vorteile sind, dass die Arbeit abwechslungsreich ist und dass man viel Kontakt mit Menschen hat und diese unterstützt, wenn sie nicht mehr alleine zurechtkommen. Das gibt mir auf jeden Fall ein gutes Gefühl und macht mich auch ein wenig stolz auf meine Arbeit.

Nachteile sind, dass man im Schichtdienst arbeitet, dass der Beruf körperlich anstrengend ist und nicht das beste Ansehen hat. Ich denke, dass sich deshalb viele junge Menschen gegen diesen Beruf entscheiden. Meiner Meinung nach hat die Arbeit aber viel mehr zu bieten, als man sich vielleicht zunächst denkt.

6. Was muss man mitbringen als angehende Altenpflegerin?

Altenpfleger/innen brauchen auf jeden Fall Empathie, ein offenes Ohr, eine Schulter zum Anlehnen, starke Arme und einen starken Rücken, schnelle Beine und ein großes Herz. Ich kann nur raten: Bringt Durchhaltevermögen, Willen und Motivation mit. Wie in vielen anderen Berufen sind die Ausbildungsjahre nicht unbedingt die leichteste Zeit, aber die drei Jahre gehen auch schnell vorbei, wie ich jetzt bei mir feststelle.

7. Was hat dich motiviert während deiner Ausbildungs-Zeit?

Am meisten motiviert hat mich eigentlich mein Ziel, die Ausbildung gut abzuschließen, da ich sehr zielstrebig bin. Auch die Dankbarkeit der Bewohner und das Gefühl etwas Gutes und Sinnvolles zu tun, motiviert mich.

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Wenn Du auch schon während deiner Ausbildung ein gutes Gefühl haben möchtest, weil du etwas „Gutes und Sinnvolles“ mit Deinem Job machen kannst, dann ist eine Ausbildung zur Pflegefachkraft in einer der Einrichtungen der Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist genau das Richtige für Dich!

Das Bürgerspital bildet an einer der hauseigenen Senioreneinrichtungen in Würzburg aus. Ausbildungsbeginn ist am 01. September 2017. Voraussetzung ist der mittlere Bildungsabschluss oder der qualifizierende Mittelschulabschluss mit erfolgreich abgeschlossener 1-jähriger Ausbildung zur/zum Pflegefachhelfer/in – Details findet ihr hier.

Kontakt

Die aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Schulzeugnisse, Praktikumsbescheinigungen) bitte an:

Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist
Frau Marschall
Theaterstraße 19
97070 Würzburg
Tel.: 0931 / 35 03 – 412
E-Mail: bewerbung@buergerspital.de

Das Bürgerspital freut sich darauf, euch kennenzulernen und steht für eure Fragen sehr gerne zur Verfügung.

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