Das Mainfranken Theater. Foto: Mainfranken Theater Würzburg
Das Mainfranken Theater. Foto: Mainfranken Theater Würzburg

Mainfranken Theater: Höhepunkte im März und April

Musical-Welterfolg

Das weltbekannte Musical von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice (Premiere: 25. März) setzt sich auf subjektive und emotionale Weise mit der biblischen Passionsgeschichte auseinander und erzählt die letzten sieben Tage im Leben Jesu aus der Perspektive von Judas.

Premiere: 12. März

Die Regie dieser Rock-Oper übernimmt die Französin Sabine-Pascale Chevroton, die sich nach Evita am Staatstheater Wiesbaden bereits zum zweiten Mal mit dem Musiktheater Webbers auseinandersetzt. Als Gäste sind unter anderem mit Christopher Brose als Jesus und Francisco del Solar als Judas prominente Vertreter des Musicalfachs mit dabei. Zur Einstimmung auf die Premiere gibt es am 12. März eine Matinee zur Produktion sowie am 17. März im Rahmen des Formats „99 – Die öffentliche Probe“ erste Einblicke in Jesus Christ Superstar.

Fantasievolle Kinderoper

Musiktheater für die jungen Besucher gibt es ab dem 26. März in der Kammer: Die Märchenoper Gold erzählt die Geschichte um den Jungen Jacob und geht dabei der Frage nach, was im Leben wirklich glücklich macht. Das Publikum verharrt nicht nur in der Rolle der Zuschauer, sondern wird selbst zu Akteuren.

Die Kinderoper von Leonard Evers für eine Sängerin und einen Schlagzeuger basiert auf einem Libretto von Flora Verbrugge und überträgt das bekannte Grimmsche Märchen Vom Fischer und seiner Frau in die heutige Zeit.

Kirche St. Stephan

Wie kein anderer Name steht Judas für Verrat. Die niederländische Autorin Lot Vekemans bietet in ihrem gleichnamigen Stück eine ungewöhnliche Sichtweise auf die mythische Figur des Judas.

Sie lässt ihn selbst zu Wort kommen bei dem Versuch, seine Tat auf ein menschliches Maß zurückzubringen. In einer Adaption der Inszenierung von Markus Trabusch am Vorarlberger Landestheater Bregenz feiert Judas am 5. April seine Premiere in einer ganz besonderen Außenspielstätte: der St. Stephan Kirche in Würzburg.

Ballettdoppelabend

Gleich zwei Tanzkreationen können Ballettfreunde ab dem 29. April im Großen Haus erleben, wenn Der Tod und Mädchen/Requiem seine Premiere hat. Die Neufassung von Anna Vitas Ballett Der Tod und das Mädchen erzählt die Geschichte einer Jugendlichen, deren Energie und Freiheitsdrang von den Eltern mit strenger Hand diszipliniert werden.

Zwei Teile

Deshalb erscheint ihr als einziger Ausweg die Flucht in den Tod, der sich dem Mädchen als faszinierende Traumgestalt präsentiert. Der zweite Teil des Ballett-Doppelabends dreht sich ebenfalls um die Assoziationsfelder Vergänglichkeit, Trennung, Erlösung und Befreiung. Die musikalische Gestaltung des Abends erfolgt live durch das Philharmonische Orchester Würzburg sowie Solisten, Chor und Extrachor des Mainfranken Theaters.

Neue Vortragsreihe

Glaubensaspekte durchdringen verschiedenste Bereiche unseres gesellschaftlichen und privaten Lebens. Woran wir glauben, bestimmt auch einen großen Teil unserer eigenen Identitätskonstruktion. In einer neuen Vortrags- und Gesprächsreihe werden in Kooperation mit der Domschule Würzburg die unterschiedlichen Dimensionen der Frage „Woran glauben?“ reflektiert und gemeinsam diskutiert.

Fünf Termine

An insgesamt fünf Terminen halten Gäste aus den Feldern Psychologie, Ökonomie, Politikwissenschaft und Journalismus Fachvorträge mit anschließender Diskussion. Als ersten Gast begrüßt das Mainfranken Theater den renommierten Wirtschaftsweisen Prof. Dr. Peter Bofinger, der am 15. März über den Glauben an Geld referiert. An den weiteren Terminen im April geht es unter anderem um digitale Welten, religiöse Narrative und Freiheit, bevor die Reihe im Mai beschlossen wird.

Musikalische Highlights

Beim Familienkonzert am 4. März lädt das Philharmonische Orchester Würzburg zu einem Konzert für Groß und Klein ein. Im Mittelpunkt des Nachmittags steht die kleine Maus Maximus Musikus, die die Besucher in die Welt des Orchesters entführt und dessen Proben zu Werken von Maurice Ravel und Ludwig van Beethoven lauscht.

Das 4. Kammerkonzert am 5. März im Toscanasaal der Residenz mit den vier Kontrabassisten Igor Gellrich, Michinori Bunya, Marco-Vieri Giovenzana und Volodymyr Kharchenko wartet mit Werken von Brahms, Brumby, Kawakami und Bizet auf. Das 5. Kammerkonzert findet am 2. April statt und hat Stücke von Beethoven, Ravel und Brahms im Programm.

4. Sinfoniekonzert

Beim 4. Sinfoniekonzert am 9. und 10. März präsentiert das Philharmonische Orchester Würzburg neben zwei herausragenden Werken des Konzertrepertoires die erste konzertante Uraufführung der Saison: Die Komposition von Gerhard Stäbler trägt den Titel „Ausgewilderte Farben“. Zudem gibt es beim Konzert ein Wiedersehen mit Denis Goldfeld, der in Würzburg zuletzt mit Tschaikowskis Violinkonzert das Publikum für sich begeisterte.

Uraufführung

Eine zweite Uraufführung in dieser Spielzeit gibt es beim 5. Sinfoniekonzert am 6. April. Alois Bröders ADAGIO ergänzt die Beschäftigung des Mainfranken Theaters mit diesem Komponisten, dessen Musiktheaterwerk Unverhofftes Wiedersehen im Juni auf der Bühne des Großen Hauses ebenfalls uraufgeführt wird.

Beim 3. Jugendkonzert am 21. März mit dem Titel „Superstar Backstage“ steht der Besuch einer Orchesterbühnenprobe zur Rock-Oper Jesus Christ Superstar auf dem Programm.

Filmkonzert

Nach dem Chaplin-Klassiker Lichter der Großstadt gibt es am 22. und 23. April unter der Leitung von Stefan Geiger das zweite Filmkonzert dieser Saison. Das Publikum darf sich dieses Mal auf den Stummfilm Der General von Buster Keaton freuen – pünktlich zu dessen Filmjubiläum: Im April 2017 ist es genau 100 Jahre her, dass Keaton seinen ersten Auftritt in einem Film hatte.

Dernière-Termine

Für Die Päpstin: Das Ballett in der Choreografie von Anna Vita hebt sich am 11. März das letzte Mal der Vorhang. Das Handlungsballett nach Motiven des gleichnamigen Bestsellers von Donna Woolfolk Cross wurde von der fiktionalen, im Mittelalter spielenden Geschichte der Johanna von Ingelheim inspiriert.

Auch das Singspiel Die Entführung aus dem Serail von Mozart ist am 31. März ein letztes Mal im Großen Haus zu erleben. Das Stück erzählt die Geschichte Belmontes, der seine Verlobte Konstanze, deren Zofe Blonde und den Diener Pedrillo aus dem Serail befreien will. Die Entführung aus dem Serail war Mozarts größter Erfolg zu Lebzeiten und ist auch heute noch eine seiner am häufigsten aufgeführten Opern.

Viele weitere Produktionen, Termine, Informationen und Tickets im Internet unter www.mainfrankentheater.de bzw. www.mainfrankentheater.de/webshop.

Theaterkasse: Telefon: 0 931 3908-124 | karten@mainfrankentheater.de.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Mainfranken Theaters Würzburg.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT