Foto: Pascal Höfig
Foto: Pascal Höfig

Anschlagsgefahr an Fasching: Polizei verstärkt im Einsatz

Die Polizei ist wachsam

WÜRZBURG. Auch in diesem Jahr werden wieder tausende Narren und Faschingsbegeisterte bei Umzügen in ganz Unterfranken feiern. Über 100.000 Menschen erwarten die Veranstalter alleine zum Faschingsumzug  am 26. Februar 2017 in der Innenstadt.

Keine Hinweise auf Anschläge

Mit Blick auf eine mögliche Gefahr durch einen Anschlag, sind viele aber mit mulmigen Gefühl unterwegs oder überlegen sogar Großveranstaltungen ganz zu meiden. Die Polizei wird auch in diesem Jahr mit verstärkten Kräften im Einsatz sein, um für größtmögliche Sicherheit zu sorgen. Aktuell liegen keine Hinweise für eine konkrete Gefährdungslage zu Fasching vor.

Bislang gibt es keine Hinweise auf geplante Anschläge in Unterfranken.

Besonders wachsam und sensibel

„Die Polizei ist aber im Rahmen der abstrakt hohen Gefahr, die schon seit längerem besteht, besonders wachsam und sensibel, auch im Zuge von Kontrollen. Wir werden deshalb die Sicherheitslage weiterhin genau beobachten und analysieren“, so Kathrin Reinhardt von der Polizei in Würzburg.

Auch stehe die Polizei in engem und ständigem Kontakt mit den anderen Sicherheitsbehörden und anderen Dienststellen.

Uniformiert und in zivil

Konkret wird die Polizei an den Faschingsveranstaltungen in Würzburg die Überwachungs- und Streifentätigkeit verstärken. Sowohl mit uniformierten wie auch mit zivilen Einsatzkräften.

Die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten werden auch selektive Personenkontrollen mit Identitätsfeststellungen sowie ggf. Durchsuchungen von Personen und deren mitgeführten Gegenständen durchführen.

Bestehendes Sicherheitskonzept

„Teil des bestehenden Sicherheitskonzepts sind auch andere öffentliche und private Sicherheitsakteure, wie das Jugendamt, der Kommunale Ordnungsdienst, das Ordnungsamt und ein privater Sicherheitsdienst. Diese sind am Einsatztag vor Ort und miteinander vernetzt“, so Reinhardt.

Hinweis der Polizei

„Bürgerinnen und Bürger müssen keine Scheu haben, jederzeit und sofort die 110 zu wählen“

Was der Polizei besonders am Herzen liegt: „Wichtig ist uns als Polizei, dass die Bürgerinnen und Bürger keine Scheu haben, sich jederzeit und sofort über Notruf 110 an uns zu wenden. So sollen z. B. verdächtige Personen oder Gegenstände umgehend mitgeteilt werden, damit wir schnell reagieren und alle erforderlichen Maßnahmen treffen können.

Aber auch, wenn sonst verdächtige Beobachtungen gemacht werden, ist ein schneller Notruf sinnvoll, damit wir die Sicherheit so umfassend wie möglich gewährleisten können. Gerade bei Großveranstaltung sollten Besucher eine erhöhte Wachsamkeit an den Tag legen und sich vertrauensvoll an ihre Polizei wenden.“

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