Der Kulturspeicher in Würzburg. Foto: Dominik Ziegler
Der Kulturspeicher in Würzburg. Foto: Dominik Ziegler

Würzburger Museen kooperieren virtuell

Lust auf mehr Museum

Die Vertreterinnen dreier großer Würzburger Museen haben am Mittwoch, 15. Februar, eine Kooperation auf ihren Social-Media-Plattformen beschlossen. Ziel ist es, Lust auf mehr Museum zu machen.

Zusammenarbeit

Das Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg, das Museum im Kulturspeicher und das Museum für Franken arbeiten ab sofort auf ihren Social-Media-Kanälen zusammen.

Das haben die Verantwortlichen Rebecca Hümmer (Wagner-Museum), Sophia Kippes (Kulturspeicher) und Veronika Genslein (Museum für Franken) auf ihrem jüngsten Treffen beschlossen.

Idee

Die Idee sei bei der Pressekonferenz zur Ausstellung „Sehnsucht Landschaft“ im Museum im Kulturspeicher entstanden, berichtet Rebecca Hümmer. Die Sonderausstellung mit vielen hauseigenen Werken wird ergänzt durch zahlreiche Leihgaben des Museums für Franken und des Martin von Wagner Museums.

„Das macht einen Besuch besonders attraktiv – auch weil die Gemäldegalerie des Martin von Wagner Museums noch über Monate hinweg geschlossen sein wird“, erklärt Hümmer.

Kooperation über Facebook

Die Vertreterinnen der drei Museen einigten sich darauf, hauptsächlich Facebook als Kanal für die Kooperation zu nutzen. Dort sollen in regelmäßigen Abständen Posts, Bilder, Videos die Ausstellung erlebbar und Lust auf mehr Museum machen.

#Sehnsuchtlandschaft

„Wir wollen auf diesem Weg den Mehrwert aufzeigen, den eine solche Ausstellung bieten kann, und die Freude daran potenziellen Besucherinnen und Besucher vermitteln“, erklärt Rebecca Hümmer.

Unter dem Hashtag #sehnsuchtlandschaft seien diese Beiträge im Web 2.0 zu finden.

Testballon

Die museale Kooperation zur aktuellen Sonderausstellung nutzen die Vertreterinnen der Museen gleichzeitig als Testballon für eine längerfristige Zusammenarbeit im Online-Bereich, die auch auf weitere Würzburger Museen ausgeweitet werden könne.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

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