Foto: Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried
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Erheblich überladen: Zwei Anzeigen

Autobahnpolizei zeigt Fahrer zweimal an

RÜDENHAUSEN, LKR. KITZINGEN. Am Montagmorgen ist der Fahrer eines Kleintransporters mit Anhänger, der zu viel aufgeladen hatte, gleich zweimal von Autobahnpolizisten angezeigt worden.

Über 45% überladen

Gegen 08:30 Uhr lotsten Beamte der Technischen Kontrollgruppe das Gespann, das überladen schien, von der A 3 herunter und zu einer Waage. Der Verdacht der Polizisten bestätigte sich dort.

Sowohl das Zugfahrzeug, als auch der Anhänger wogen viel zu viel. Vorn stand auf der Ladefläche ein Ford Fusion und auf dem Anhänger befand sich ein mit Blumen voll beladener 3,5-Tonner. Insgesamt war das Gespann, das höchstens eine Gesamtmasse von 6,6 Tonnen haben durfte, um über 45 Prozent überladen.

Der 29-jährige Fahrer wurde dann zu einem Autohof in der Nähe begleitet und ihm die Weiterfahrt untersagt. Da der Mann keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung in einer Höhe von mehreren hundert Euro hinterlegen.

Einfach weitergefahren

Etwa eineinhalb Stunden später entschloss sich der Mann aber, trotz der Anordnung der Polizisten, ohne irgendeine Änderung an seinem Fahrzeug, seine Fahrt fortzusetzen. Dies beobachteten dieselben Beamten, die ihn zuvor kontrolliert hatten, stoppten ihn erneut und zeigten ihn ein zweites Mal an.

Für den Mann wird es nun teuer werden: Wegen Vorsatzes verdoppelten die Ordnungshüter nämlich den Bußgeldsatz. Er muss mit einem weiteren Bußgeld von 1.600 Euro rechnen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der VPI Würzburg-Biebelried.

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