Der Ulmer Hof in Würzburg - Archiv :Willi Dürrnagel
Der Ulmer Hof in Würzburg - Archiv :Willi Dürrnagel

Der Ulmer Hof in Würzburg

Namensgeber: Bürger Ulm

Erstmal erwähnt wurde der Ulmer Hof im Jahr 1358 als er von der Bürgerswitwe Katharina Schollin für 450 Pfund Heller an das Bürgerspital verkauft wurde. Im Jahre 1368 kaufte das Spital noch den nebenan liegenden Stadelhof, dieser gehörte Konrad von Hanau, Probst zu Holzkirchen.

Bis zu seiner Zerstörung wurden in den ausgedehnten Kellereien des Ulmer Hofes die Weine des Bürgerspitals eingelagert und ausgebaut. Im 16. Jahrhundert zu Zeiten des Bauernkriegs wurde der Hof stark mitgenommen und war deshalb lange Zeit unbewohnt. Dem städtische Oberbaurat Scherpf ist es zu verdanken, dass der Hof in seiner ursprünglichen Gestalt von Grund auf neu erbaut wurde.

Im Jahr 1868 wurde dann an Stelle des alten Stadelhofes (später Kaltererhauses), vom Bürgerspital ein Wohnhaus errichtet. Das Haus war gegen den Inneren Graben gewandt und kostete 40.285 Mark.

Der Artikel beruht auf Informationen von Willi Dürrnagel.

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