Dominik Olbrich dankte - Foto: Dirk Wieser
Dominik Olbrich dankte - Foto: Dirk Wieser

Engagierte Jugendfeuerwehr im Landkreis

Viele Ehrengäste

MARGETSHÖCHHEIM. Über zahlreiche Übungen, Prüfungen und andere Aktivitäten konnte Kreisjugendwart Dominik Olbrich bei der Delegiertenverssammlung der Jugendfeuerwehr des Landkreises Würzburg berichten.

Bei dieser Versammlung treffen sich die Jugendwarte und Kommandanten der Landkreisfeuerwehren, um die Berichte der Kreisjugendfeuerwehr entgegen zunehmen und von den Planungen für das neue Jahr zu hören.

Als Ehrengäste konnte Olbrich Landrat Eberhard Nuss, Bürgermeister Waldemar Brohm und den Vorsitzenden des Kreisjugendringes und seinen Vorgänger als Kreisjugendwart Andreas Weidner willkommen heißen.

Von der Führung der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandrat Michael Reitzenstein, die Kreisbrandinspektoren Heiko Drexel, Mathias Olbrich, Christian Neeser und Winfried Weidner sowie zahlreiche Kreisbrandmeister anwesend.

Begrüßen konnte er außerdem Bezirksjugendwart Unterfranken Thomas Grimmer mit seinem Stellvertreter Günther Rupkalvis und die Kreisjugendsprecherin Julia Rupkalvis.

Stärkemeldung

Mit 923 Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren des Landkreises Würzburg ist die Gesamtzahl leicht rückgängig, was aber mit einigen fehlenden Jahresberichten begründet wird. In den 113 Freiwilligen Feuerwehren bestehen weiterhin 94 Jugendfeuerwehrgruppen.

127 Jugendliche konnten im Jahr 2016 in die aktiven Feuerwehren übernommen werden. 44 Jugendliche sind aus den Jugendgruppen ausgeschieden.

Leistungsprüfungen und Wettbewerbe

An der Bayerischen Jugendleistungsprüfungen nahmen 72 Jugendliche aus 16 Feuerwehren teil. Der Jugendflamme stellten sich 105 Jugendliche in der Stufe 1, 32 in der Stufe 2 und 5 Jugendliche in der Stufe 3. Insgesamt 152 Feuerwehranwärter aus 15 Feuerwehren.

Am Wissenstest der Jugendfeuerwehr Bayern nahmen im Herbst insgesamt 533 Jugendfeuerwehrler aus 67 Feuerwehren teil.

Der Prüfung zur Deutschen Jugendleistungsspange stellten sich 63 Jugendliche aus sieben Mannschaften. Diese Prüfung findet im zweijährigen Wechsel mit der Prüfung zum Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr statt.

Internationaler CTIF-Wettbewerb

Erstmals nahm mit der Jugendfeuerwehr Püssensheim/Untereisenheim eine Gruppe aus dem Landkreis Würzburg auf bayerischer Ebene am internationalen CTIF-Wettbewerb in Schrobenhausen teil und sicherte sich das silberne CTIF-Abzeichen.

Am Actionday der Jugendfeuerwehr Unterfranken nahm die Jugendfeuerwehr des Landkreises, vertreten durch die Jugendfeuerwehren Gerbrunn und Sommerhausen mit fünf Teams teil.

Zeltlager und Jugendwartseminar

Am Zeltlager der Kreisjuegndfeuerwehr nahmen 240 Jugendliche und Betreuer aus 21 Feuerwehren teil. Rund 30 Personen sorgten im Helferteam für einen reibungslosen Ablauf.

Am Jugendwartseminar bildeten sich 20 Gruppenleiter aus elf Feuerwehren in den Themen Konflikte, Konfliktverhalten und Deeskalation, Körpersprache unter Jugendlichen, Medienkompetenz und mobile Kommunikation in der Jugendarbeit fort.

Zahlreiche Jugendfeuerwehren trafen sich zu Jugendgroßübungen, 24-Stundenübungen oder Aktionstagen und stärkten damit die Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren und den Zusammenhalt innerhalb der eigenen Feuerwehr.

Ehrungen

Im Laufe des Jahres 2016 wurde an Felix Enzelberger, Bianca Köller, Kerstin Stark, Werner Schraut, Herbert Falger, Dominik Döller und Andreas Ullmann für ihr Engagement für die Jugendfeuerwehr die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Bayern in Silber verliehen. Die langjährigen Zeltlagerköchin Sylvia Winkler wurde mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber ausgezeichnet.

Grußworte

Bürgermeister Waldemar Brohm ging in seinem Grußwort auf die „Null-Bock-Generation“ ein, wie sie in verschiedenen Studien immer wieder beschrieben werde. Für Jugendliche in den Feuerwehren gelte dies nicht. Diese engagierten sich für eine Gemeinschaft, die inovativ und fortschrittlich ausgerichtet sei.

Landrat Eberhard Nuß bezog sich in seinem Grußwort auf ein stilles Jubiläum im Jahr 2016. So wurde vor 70 Jahren die Bayerische Verfassung erlassen, in der in Artikel 121 eine Pflicht zur Übernahme von Ehrenämtern formuliert ist.

Jugendwarte, Betreuer und Jugendliche in den Jugendgruppen erfüllen diese Pflicht in vorbildlicher Weise. Er lobte Kreisjugendwart Dominik Olbrich für seine tolle Arbeit für die Feuerwehren im Landkreis. Als Kreisjugendwart sei er Sympathieträger und Gesicht der Landkreisjugendfeuerwehr.

Kreisbrandrat Michael Reitzenstein

Kreisbrandrat Michael Reizenstein übermittelte die Grüße der Kreisbrandinspektion und Dankte der Kreisjugendfeuerwehrführung und allen Jugendwarten für ihre engagierte Arbeit.

Der Bericht von KJW Dominik Olbrich zeige, was Jugendfeuerwehr ausmache, nicht nur Ausbildung und Übung, sondern auch Spaß und Freude seien wichtige Bestandteile der Arbeit in der Jugendfeuerwehr. Wichtig sei ihm die Zusammenarbeit der Jugend mit den aktiven Feuerwehren und die Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren untereinander.

Er erinnerte an seine eigene Tätigkeit als Jugendwart vor vielen Jahren. Die Attraktivität der Feuerwehr für Jugendliche habe sich seit dem nicht verändert, verändert habe sich das Freizeitverhalten der Jugendlichen.

So müsse sich um jeden einzelnen Jugendlichen bemüht werden. Eine Kombination aus Abenteuer und Aktion, Spaß und Freude, Kontakte zu Gleichgesinnten, Mitbestimmung und Eigenverantwortung und Spaß an der Technik sorge für gute Voraussetzungen für eine attraktive Jugendarbeit.

Neuwahl Abschnittsjugendwart Süd

Für Felix Enzelberger wurde Stefan Gruber aus Aub zum Abschnittsjugendwart für den Inspektionsbereich Süd gewählt. Enzelberger ist seit Mitte 2016 Kreisbrandmeister im Bereich Süd und hatte deshalb darum gebeten, sein Amt als Abschnittsjugendwart abgeben zu können.

Dominik Olbrich dankte Enzelberger für seine engagierte Arbeit in der Kreisvorstandschaft der Jugendfeuerwehr.

Insbesondere beim Zeltlager war Enzelberger eine große Stütze als LKW-Fahrer, Getränke-Organisierer und Organisationstalent auf dem Zeltplatz.

 

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT