Leichte Störungen während des Diözesempfangs 2017 - Foto: Pascal Höfig
Leichte Störungen während des Diözesempfangs 2017 - Foto: Pascal Höfig

Demo zu Besuch der Kanzlerin: Leichte Störungen

Versammlung zu Diözesanempfang 2017

WÜRZBURG. Am Montagabend fand parallel zum Diözesanempfang 2017 eine angemeldete Versammlung der Initiative für Bleiberecht „Gegen Abschiebung nach Afghanistan“ statt.

Die Polizei war daher vorsorglich mit einem erhöhten Aufgebot an Einsatzkräften vor Ort. Darunter befanden sich neben Beamten der einsatzführenden Polizeiinspektion Würzburg-Stadt auch Einsatzkräfte des Operativen Ergänzungsdienstes und der Bereitschaftspolizei aus Nürnberg.

Gegen Abschiebung

Von 19.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr fanden sich zu der angemeldeten Versammlung etwa 120 Personen in der Pleichertorstraße ein, die verbal gegen Abschiebung protestierten.

Die Versammlung, die von Einsatzkräften der Polizei begleitet wurde, verlief friedlich und störungsfrei.

Provokationen durch Personen des rechten Spektrums

Gegen 18.50 Uhr erschien in der Nähe der Versammlungsörtlichkeit eine Gruppe von etwa 15 Personen, die dem rechten Spektrum zuzuordnen waren. Einzelne Personen dieser Gruppierung provozierten die Versammlungsteilnehmer durch Gesten.

Gegen drei dieser Personen und eine weitere Person sprach die Polizei daher Platzverweise aus.

Einfache körperliche Gewalt nötig

Um eine Störung der angemeldeten Versammlung zu unterbinden, mussten die Einsatzkräfte gegen einzelne Personen des rechten Spektrums unmittelbaren Zwang in Form von einfacher körperlicher Gewalt anwenden.

Zu Straftaten kam es im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen jedoch nicht.

Die Einsatzkräfte der Polizei gewährleisteten einen störungsfreien Ablauf des Diözesanempfangs sowie die reibungslose An- und Abfahrt der geladenen Gäste.

Während der Dauer des Polizeieinsatzes wurden rund um die Versammlungsörtlichkeit in der Pleichertorstraße und am Kranenkai verkehrsregelnde Maßnahmen ergriffen. Gegen 21.00 Uhr konnten jedoch alle Verkehrssperren wieder aufgehoben werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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