Feuer Symbolfoto: Pascal Höfig
Feuer Symbolfoto: Pascal Höfig

Brand in Mehrfamilienhaus-Wohnung

74-Jähriger erliegt schweren Verletzungen

ASCHAFFENBURG. Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Freitagmorgen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Drei Bewohner, darunter auch ein Schwerstverletzter, wurden von den Einsatzkräften ins Freie gebracht. Für den 74-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Sachverhalt

Kurz vor 06.00 Uhr war die Mitteilung über den Brand bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Sofort machten sich Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Aschaffenburg und ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren auf den Weg zum Einsatzort in der Theresienstraße. Wie sich herausstellte, war das Feuer offenbar in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses ausgebrochen.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der 74-Jährige noch in der brennenden Wohnung. Er konnte von der Feuerwehr lokalisiert, ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Rettungskräfte kämpften in der Folge um das Leben des Mannes. Noch bevor er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden konnte, erlag er seinen schweren Verletzungen.

Die Ehefrau des Verstorbenen erlitt bei dem Brand dem Sachstand nach mittelschwere Verletzungen. Sie kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Ein weiterer Bewohner, der sich zum Zeitpunkt des Brandes im Anwesen befand, blieb unverletzt. Ein Polizeibeamter wurde während des Einsatzes durch herabfallende Glasscherben leicht am Ohr verletzt.

Ermittlungen

Die eingesetzten Feuerwehren hatten den Brand schnell im Griff, sodass ein weiteres Ausbreiten verhindert werden konnte.

Wie das Feuer entstehen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen, die inzwischen die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen hat. Zur Sachschadenshöhe liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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