Telefon. Symbolbild: Pascal Höfig
Telefon. Symbolbild: Pascal Höfig

Warnung: Anrufe von falschem Microsoft-Mitarbeiter

Polizei warnt vor Betrugsmasche

OBERNBURG A. MAIN, LKR. MILTENBERG. Am Samstag ist es zu einem Betrugsversuch mit der bereits bekannten „Microsoft-Hotline“-Masche gekommen. Der Täter wollte hierbei Zugriff auf den PC des Mitteilers erlangen. Die Polizeiinspektion Obernburg am Main führt die Ermittlungen.

Ein 61-Jähriger erhielt am Samstag einen unerwarteten Anruf, bei dem sich am anderen Ende der Leitung in englischer Sprache ein angeblicher „Microsoft-Mitarbeiter“ vorstellte.

Er sagte, dass ein Virus auf dem Computer des Angerufenen zugeschlagen habe. Der Mitteiler reagiert jedoch richtig, indem er nicht auf die Forderungen des Täters eingegangen ist und sofort aufgelegt hat.

Bei der bekannten Masche versuchen angebliche „Microsoft-Mitarbeiter“ durch eine geschickte Gesprächsführung ihre Opfer zum Starten des Fernzugriffs auf dem PC zu bewegen. In einer sich am Bildschirm öffnenden Eingabemaske werden die Bediener dann aufgefordert, ihre Kreditkartendaten einzugeben, um so ein Schutzprogramm zu erwerben.

Das Polizeipräsidium Unterfranken nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut auf die Betrugsmasche angeblicher Microsoft-Mitarbeiter hinzuweisen:

  • Lassen Sie sich nicht auf unaufgeforderte Gespräche mit solchen Anrufern ein
  • Installieren Sie keinerlei Software, die ihnen empfohlen wird. Falls Sie doch etwas installiert haben, trennen Sie den Rechner sofort vom Netz.
  • Geben Sie weder telefonisch, noch während eines Fremdzugriffs am Computer persönliche Bankdaten oder Kreditkartendaten in Eingabemasken ein
  • Fremdzugriffe auf Ihre Computer sollten Sie nur vertrauenswürdigen Personen gewähren, die Sie selbst beauftragen
  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die Polizei

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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