Der Monteverdichor in Aktion - Foto: Monteverdichor
Der Monteverdichor in Aktion - Foto: Monteverdichor

Monteverdichor startet sein Jubiläumsjahr

Meisterwerk gegen den Krieg

„Welche Totenglocken läuten jenen, die wie Vieh sterben?“ Mit einem dramatischen Paukenschlag und in großartiger Besetzung eröffnet der Monteverdichor Würzburg sein Jubiläumsjahr. Auf dem Programm steht das „War Requiem“ von Benjamin Britten mit hochkarätigen Solisten und der Jenaer Philharmonie unter der Gesamtleitung von Matthias Beckert.

Geschichte des Requiems

Im November 1940 fielen deutsche Bomben auf Coventry und zerstörten neben dem Stadtzentrum auch die Kathedrale. 20 Jahre später entstand neben dieser Ruine eine neue Kathedrale als Symbol internationaler Versöhnung. Zur Einweihung 1962 gab es ein dreiwöchiges Festival der Musik und der Künste. Unter anderem wurde hier das War Requiem uraufgeführt. Benjamin Britten ergriff dabei die Gelegenheit, ein Werk nicht nur als Requiem für die Opfer, sondern auch als Parabel für die Überlebenden zu komponieren.

Auch nutzte er die Architektur der neuen Kathedrale, um auf verschiedenen Ebenen die Musik zusammenfließen zu lassen. Die Zuhörer der Uraufführung waren begeistert. Britten konstatierte Jahre später: „Meiner Meinung nach ist das „War Requiem“ das Werk, mit dem man sich am längsten an mich erinnern wird. Aber nicht wegen der Musik, sondern wegen der darin enthaltenen Botschaften …“.

Benjamin Britten – War Requiem

  • Samstag, 11. Februar 2017 um 20.00 Uhr in der Neubaukirche Würzburg
  • Sonntag, 12. Februar 2017 um 17.00 Uhr in der Neubaukirche Würzburg

Monteverdichor Würzburg und Jenaer Philharmonie
Anna Nesyba, Sopran
Andreas Post, Tenor
Johannes Weinhuber, Bariton
Matthias Beckert, Leitung

Konzertkarten

Konzertkarten sind im Vorverkauf bei allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Mainpost (0931/6001 6000), in der Touristeninformation am Falkenhaus (0931/372398) sowie 6 Wochen vor dem Konzert beim Musik- und Pianohaus Deußer in Würzburg (0931/80 4747 555) erhältlich.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Monteverdichors Würzburg.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT