Symboldbild: Verlorenes Portemonnaie - Foto: Pascal Höfig
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Raub auf Pizzaboten vorgetäuscht

Ermittlungen gegen 19- und 22-Jährigen

ESTENFELD, LKR. WÜRZBURG. Der bei der Polizei am Dienstag, 27.12.2016, angezeigte Raub auf einen Pizzaboten war frei erfunden. Gegen den Boten selbst und seinen mutmaßlichen Komplizen wurden von der Kripo Würzburg Strafverfahren wegen Vortäuschens eines Raubes eingeleitet.

Wie bereits berichtet, war die Polizei an jenem Dienstagabend kurz vor 22.00 Uhr zu dem unteren Hoegner Spielplatz gerufen worden. Ein Pizzabote hatte angegeben, dort von zwei Unbekannten seiner Bedienungsgeldbörse beraubt worden und leicht verletzt worden zu sein.

Story erfunden, Geld verzockt

Die Kripo Würzburg hatte die weiteren Ermittlungen übernommen. Aufgrund der akribischen Spurensicherung und der Befragungen der Zeugen ergaben sich rasch Widersprüche und Zweifel am geschilderten Tatablauf. Letztlich gestanden die beiden jungen Männer, die Tat frei erfunden zu haben. Das Geld hatten sie zwischenzeitlich verspielt.

Gegen den 22-Jährigen und seinen drei Jahre jüngeren mutmaßlichen Komplizen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens eines Raubes eingeleitet.

Das Strafgesetzbuch sieht in derartigen Fällen einen Strafrahmen von einer Geldstrafe bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe vor.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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