Warnschild Unfall - Symbolbild: Pascal Höfig
Warnschild Unfall - Symbolbild: Pascal Höfig

Pkw auf A3 von herabfallender Eisplatte getroffen

Glück im Unglück

THEILHEIM, LKR. WÜRZBURG. Am Montagvormittag hat auf der A 3 eine Eisplatte, die von einem fahrenden Sattelzug herabfiel, einen Pkw getroffen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.

Vom LKW-Planendach gelöst

Gegen 08:40 Uhr war ein 42-jähriger Autofahrer auf dem mittleren der drei Fahrstreifen in Richtung Frankfurt unterwegs als kurz nach der Anschlussstelle Rottendorf eine Eisplatte seinen BMW traf.

Das schwere Teil gefrorenen Wassers hatte sich vom Planendach eines Sattelzuges gelöst und war auf die Frontscheibe und die Motorhaube des Pkw geknallt.

Der 32 Jahre alte Lasterfahrer hatte den Vorfall wohl bemerkt. Er fuhr bis zur Rastanlage Würzburg und hielt, wie auch der unverletzt gebliebene Autofahrer, dort an. Der Lkw-Fahrer, der keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, musste für das zu erwartende Bußgeld eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Hinweis der Autobahnpolizei

In diesem Zusammenhang weist die Autobahnpolizei darauf hin, dass die Fahrer verpflichtet sind, ihre Fahrzeuge von Eis und Schnee zu befreien.

Während Schnee- und Eis von einem Pkw recht einfach entfernt werden kann, ist es für die Verantwortlichen im Schwerverkehr wesentlich aufwändiger.

Tipps der Polizei:

  • Sofern möglich, nutzen Sie einen überdachten Parkplatz,
  • planen Sie die nötige Zeit ein und befreien Sie Ihr Fahrzeug komplett von Eis und Schnee,
  • wenn Sie eine Leiter zum Besteigen des Fahrzeugaufbaus verwenden, denken Sie an die Bestimmungen der Berufsgenossenschaften und verhindern Sie dadurch Unfälle,
  • lässt die Ladung dies zu, können Sie bei Planenaufbauten auf die Ladefläche steigen und von innen mit einer Holzlatte oder ähnlichen Hilfsmittel gegen die Abdeckplane drücken, um damit Eis und Schnee vom Aufbau herunterzustoßen,
  • informieren Sie sich über Alternativen, die von der Nutzfahrzeugindustrie angeboten werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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