Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Silvesternacht: Mehr Müll, weniger Scherben

Bilanz der Stadtreiniger

Die Stadtreiniger haben am Neujahrsmorgen mit 33 Beschäftigen und 25 Fahrzeugen (darunter 4 Groß- und 9 Kleinkehrmaschinen, 1 Müllfahrzeug, 1 Containerfahrzeug, 1 Radlader, 3 Transporter und ähnlichem) wieder in einem Großeinsatz die „Nachwirkungen“ der Silvesternacht beseitigt.

In diesem Jahr ist erstmals bereits um Mitternacht ein kleines Team der Stadtreiniger mit einer Großkehrmaschine ausgerückt, um auf der Löwenbrücke und weiteren Straßen die Verkehrssicherheit durch das Beseitigen von Scherben, Raketen und anderem Silvesterhinterlassenschaften wieder herzustellen. Somit konnte bereits zeitnah nach dem Start ins neue Jahr die Löwenbrücke als wichtige Verkehrsverbindung für Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Tatkräftige Unterstützung

Von 4 Uhr bis 9.30 Uhr befreiten die Stadtreiniger dann die Stadt vom Partymüll und den Resten des Neujahrsfeuerwerks. Erfreulicherweise wurden sie dabei – wie in den vergangenen Jahren – wieder von rund 40 freiwilligen Helfern der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde tatkräftig unterstützt.

Die Stadtreiniger haben nach der Feier in der Stadt etwas mehr Silvestermüll als im Vorjahr zusammenkehren müssen. Es waren insbesondere viele Feuerwerksbatterien und Flaschen. Christian Strohalm, Betriebsleiter der Stadtreiniger, zieht dennoch eine positive Bilanz: „Trotz der etwas größeren Menge an Silvestermüll war in diesem Jahr erfreulicherweise festzustellen, dass viele Feiernde ihre Glasflaschen abgestellt und nicht zerschlagen haben.“

6.58 Tonnen Silvestermüll

Schwerpunkte des Reinigungseinsatzes waren die Mainufer wie beispielsweise der Main- und Kranenkai sowie die Würzburger Brücken. Insgesamt mussten 6,85 Tonnen Silvestermüll zusammengekehrt werden (Vorjahr 5,28 Tonnen). Ursache hierfür dürften die großen Feuerwerksbatterien sein. Die Nachreinigung in den einzelnen Stadtteilen erfolgt ab dem 2. Januar 2017.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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