Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Rückblick und Ausblick des IHK-Hauptgeschäftsführers

Das Jahr 2016 in Mainfranken

Würzburg – Die Wirtschaft in Mainfranken präsentierte sich 2016 in hervorragender Verfassung. In der jüngsten IHK-Konjunkturumfrage im Herbst gaben mehr als neun von zehn Unternehmen an, dass sie mit der Geschäftslage zufrieden oder sehr zufrieden sind.

Grund für die gute Geschäftslage war auch in 2016 vor allem die starke Inlandskonjunktur. Die Konsumfreude der privaten Haushalte war aufgrund der positiven Lage am Arbeitsmarkt, steigender Löhne und Renten sowie niedriger Verbraucherpreise und Zinsen ungebrochen. Ein Schlussspurt der mainfränkischen Wirtschaft zum Jahreswechsel scheint aber aufgrund internationaler Unwägbarkeiten auszubleiben, Vorsicht hält Einzug zum Jahreswechsel.

Sorgen zum Jahresende

Der Außenhandel, der für die exportorientierte Wirtschaft Mainfrankens von großer Bedeutung ist, leidet unter der fragilen Lage der Weltwirtschaft. Geopolitische Konflikte und Terror drücken die Stimmung. Protektionistische Schritte drohen, auch in den USA, einem der wichtigsten Handelspartner der mainfränkischen Wirtschaft. Besondere Sorge bereiten den Betrieben zum Jahresende – neben dem Brexit – die allgemeine politische Uneinigkeit innerhalb der Europäischen Union (EU).

Befand sich die mainfränkische Wirtschaft 2016 auf einem Rekordhoch, schmälern die zunehmenden Unsicherheiten die Geschäftserwartungen in den kommenden Monaten. Bislang deutet jedoch nichts auf einen Konjunktureinbruch in Mainfranken hin. Bundesweit rechnet die IHK-Organisation für 2017 mit einem Wachstum von 1,2 Prozent.

Menschen befähigen – Wirtschaft stärken

Der Kern der Marke IHK ist es, gemeinsam mit ihren Mitgliedern Verantwortung für die Region zu übernehmen. Das spiegelt auch das Verständnis einer selbstbestimmten, unabhängigen und auf Eigeninitiative bauenden Organisation wider. Dazu gehört insbesondere auch, Menschen für ihre Aufgaben in der Wirtschaft zu qualifizieren. Das bundesweite Schwerpunktthema der IHK-Organisation heißt deshalb in 2017 „Menschen befähigen – Wirtschaft stärken“.

Mitarbeiter fit machen

Der erste Blick richtet sich in diesem Kontext schnell auf die Berufliche Bildung. Aber wenn es um Fähigkeiten der Menschen geht, um mit ihrer Hilfe die regionale Wirtschaft zu stärken, dann gehören dazu auch Themen wie Start-Up-Unterstützung oder Unternehmensnachfolge, Kompetenzen in der Außenwirtschaft ebenso wie Wissen, wie man Energie spart. Und nicht zuletzt zählt dazu auch, wie man Beruf und Familie vereinbart oder dass ehrenamtliches Engagement sich lohnt. Hier gilt es weiter, die mainfränkischen Betriebe und vor allem ihre Mitarbeiter fit zu machen, damit sie auch mit den Entwicklungen der digitalen Revolution nicht nur Schritt halten, sondern mit eigenen Innovationen Maßstäbe setzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der IHK Würzburg-Schweinfurt.

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