Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Krankenhausaufenthalt nach Hasch-Muffins-Konsum

Schulische Veranstaltung

WÜRZBURG. Eine 17-jährige brach am Vormittag des 23.12. bei einer schulischen Veranstaltung zusammen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Würzburger Krankenhaus gebracht.

Sie hatte vom selbst gebackenen Muffin eines Mitschülers gegessen und vermutete, dass er Drogen hineingebacken hatte. Eine Streifenbesatzung wurde gerufen, da sie und ihre im Krankenhaus angetroffene Mutter auch eine Gefährdung anderer befürchteten.

Von Mitschüler gebacken

Bei einer Urinuntersuchung wurde die Vermutung bestätigt und der Konsum von Cannabis festgestellt. Der von ihr benannte 18-jährige Mitschüler wurde über die Schulleitung ermittelt und an seinem Wohnort in Gegenwart der Eltern befragt.

Er gab zu, etwa 2g Haschisch in 2-3 Muffins für sich selbst gebacken zu haben, dass die Mitschülerin einen kleinen Brocken davon und nicht von einem „normalen“ kostete, sei ihm nicht bewusst gewesen.

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Mehr habe er nicht abgegeben, sonstige geschädigte Schüler wurden auch nicht bekannt.
Er wird wegen der Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige und eines Körperverletzungsdelikts angezeigt.

Die 17-Jährige wurde nach einigen Stunden aus dem Krankenhaus entlassen, sie hatte starkes Ermüdungsgefühl, längere Beschwerden sind nicht zu erwarten.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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