Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

„Der zerbrochne Krug“ – Schauspiel der Theater AK der KHG

Wenn eine Nacht alles verändert

Bis gestern hat der Dorfrichter Adam gelebt wie die Made im Speck, doch von einem Tag auf den anderen findet er sich in einer höchst unangenehmen Lage wieder. In der letzten Nacht wurde er übel zugerichtet, seine beiden Perücken sind verschollen und zu seinem Missfallen muss er genau heute Gerichtstag halten. Zu allem Überfluss kommt auch noch eine Gerichtsrätin unangekündigt aus der Stadt, die seine Rechtsprechung begutachten soll.

Selbstjustiz ist schwer

Damit nicht genug: Ausgerechnet die Witwe Marthe ist es, die vorspricht, um einen Krug zu beklagen, der in der vergangenen Nacht in der Kammer ihrer Tochter Eve zerbrochen wurde. Auf einmal findet sich der Richter Adam in einer Situation wieder, in der er Recht sprechen muss über ein Vergehen, das er selbst begangen hat… Ob das gut gehen kann?

Eines der bedeutendsten komischen Dramen

Heinrich von Kleist hat mit dem „zerbrochnen Krug“ zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Lustspiel geschaffen, das heute zu einem der bedeutendsten komischen Dramen zählt. Die Idee zum Stück entstand im Rahmen eines Dichterwettstreits, inspiriert durch einen Kupferstich, auf dem eine Gerichtsszene zu sehen war. Obwohl die Uraufführung des zerbrochnen Krugs ausgepfiffen wurde, erlangte das Stück nach Kleists Tod große Berühmtheit, die bis heute anhält.

Ort und Termine

Aufgeführt wird ”Der zerbrochne Krug” von der Theater AK der Katholischen Hochschulgemeinde am 27.01., 28.01., 01.02., 02.02. und 03.02.2017 jeweils um 20 Uhr im großen Saal der KHG. Der Eintritt ist frei.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Theater AK der Katholischen Hochschulgemeinde.

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