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Tipps zum Alkoholkonsum an Weihnachten und Silvester

Beschwingte statt beschwipste Festtage

Ob im Kreise der Lieben zu den Festtagen oder zur Begrüßung des neuen Jahres: An den Weihnachtstagen und zu Silvester wird traditionell reichlich Alkohol konsumiert. Damit jedoch der Organismus die Feiertage gut übersteht, sollte beim Genießen und Feiern – wenn überhaupt – nur in Maßen Alkohol getrunken werden. Denn schon mehr als ein Glas Wein oder Bier pro Tag kann für Frauen körperliche Schädigungen zur Folge haben. Bei Männern wird die Grenze des gesundheitlich unbedenklichen Alkoholkonsums bei mehr als zwei Standardgläsern am Tag überschritten. Für Männer und Frauen gilt: An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte ganz auf alkoholische Getränke verzichtet werden.

Die besten Tipps

Um in geselliger Runde im Limit zu bleiben, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sieben praktische Tipps für ungetrübte Festtagsstimmung:

  • Alkohol nicht als Durstlöscher einsetzen. Beim Feiern und Tanzen freut sich der Körper viel mehr über ein Glas Wasser.
  • Alkoholische Getränke nicht hinunterstürzen, sondern langsam trinken.
  • Bei Trinkrunden aussetzen.
  • Freunde oder Bekannte zum Vorbild nehmen, die wenig oder gar keinen Alkohol konsumieren.
  • Alkoholische Getränke freundlich, aber bestimmt ablehnen.
  • Nicht an Trinkspielen teilnehmen.
  • Keinen Alkohol als Tröster bei Frust oder Traurigkeit.

Beratungstelefon

Wer irrigerweise glaubt, Alkohol einfach ausschwitzen oder einen sogenannten „Kater“ mit Kaffee bekämpfen zu können, der findet auf www.kenn-dein-limit.de Informationen zum Thema. Bei Problemen mit Suchtmitteln, Fragen zur Suchtvorbeugung oder der Suche nach Hilfe ist das Beratungstelefon der BZgA zur Suchtvorbeugung unter der Rufnummer 0221-89 20 31 erreichbar (Mo.-Do. von 10 bis 22 Uhr, Fr.-So., an den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr von 10 bis 18 Uhr, Heiligabend und Silvester keine Beratung).

Mehr Infos

Mehr Informationen der BZgA rund um das Thema Alkohol:

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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