Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Engagierte Weihnachtswichtel für die Wärmestube

Weihnachtspäckchen für Wohnungslose

Ein festlich gedeckter Tisch, Geschenke, Familie und ein hübsch geschmückter Baum. Nicht für alle Menschen sieht Weihnachten so aus. Um auch jenen eine Freude zu bereiten, die kein Dach über dem Kopf haben, hat youngcaritas am Montag, 19. Dezember, gemeinsam mit dem Förderverein der Würzburger Wärmestube und einer 11. Klasse der Fachoberschule (FOS) Würzburg Weihnachtspäckchen für die Gäste der Wärmestube gepackt.

In der Weihnachtswerkstatt

Mit Schere, Klebstoff und Geschenkpapier verwandelten die 23 Schüler des sozialen Zweigs schlichte Schuhkartons in bunte Geschenkschachteln und füllten sie mit Süßigkeiten, Zahnbürsten, Wurstdosen, Mandarinen, Gutscheinen und vielem mehr. Zahlreiche Geschäfte und Unternehmen hatten sich mit Spenden an der Aktion beteiligt. Für eine persönliche Note sorgten selbstgebastelte und selbstgeschriebene Weihnachtskarten, mit denen jedes Päckchen versehen wurde. „Eine tolle Aktion“, sagte Caritasdirektorin Pia-Theresia Franke und machte sich spontan mit ans Werk.

Für die, die vergessen werden

Auch Paul Lehrieder, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Fördervereins Wärmestube, freute sich über den Tatendrang der FOS-Weihnachtswichtel. „Schön, dass ihr an die denkt, die in unserer Gesellschaft oftmals vergessen werden“, sagte er und dankte Katharina Samfaß und Esther Schießer von youngcaritas Würzburg/Unterfranken sowie Bernhard Christof vom Förderverein für die Aktion, die in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattfand. Ein kleines Weihnachtsgeschenk überbrachten dann auch noch die Schüler der Fachoberschule, die in ihrer Klasse gesammelt hatten und Paul Lehrieder einen Scheck über 102 Euro für den Förderverein überreichten.

Bescherung an Heiligabend

An Heiligabend werden die Päckchen bei einer Feier in der Wärmestube verteilt und mit Sicherheit für so manches fröhliche Gesicht sorgen. Allein dafür dürfte sich die Mühe gelohnt haben.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Ordinariats Würzburg.

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