Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Gib mir ein … Cheer up! – Die Black Paws

Turnen, Tanz und Akrobatik

Kreischende Mädels in kurzen Röcken, die zu kitschiger Popmusik mit ihren Pompoms wedeln: Cheerleader haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Nichtsdestotrotz wird der amerikanische Sport auch in Deutschland immer populärer. Die Würzburger Mannschaft Black Paws ist ein Vorzeigebeispiel dafür, dass Cheerleading keineswegs nur bedeutet, am Spielfeldrand zu stehen und mit den Hintern zu wackeln – sondern ein leistungsorientierter Sport aus Turnen, Tanz und Akrobatik ist.

Mehr als nur anfeuern

Jetzt aber im Detail: Die 1999 zur Unterstützung der Footballmannschaft Würzburg Panthers gegründeten Black Paws bestehen derzeit aus 17 Mädels und drei Jungs. Wobei es aber noch weitere Mannschaften für die sechs bis 15-Jährigen gibt. Mittlerweile liegt das Team seinen Fokus allerdings nicht mehr auf das Anfeuern der Würzburg Panthers allein, sondern viel mehr auf die erfolgreiche Teilnahme an Meisterschaften.

Waghalsiger Wettkampfsport

Waghalsige Wurffiguren, Bodenturn-Elemente oder Pyramiden – längst gehören außergewöhnliche Stunts zum Standartrepertoire der Cheerleader. Ein Nachmittag beim Training der Black Paws zeigt, dass Cheerleading ein Sport für Leute mit kräftigen Muskeln und ebenso starken Nerven ist. Denn um bei den Meisterschaften ein mehrminütiges, anstrengendes Programm bewältigen zu können – das nach festen Vorschriften aufgebaut sein muss und von einer fachkundigen Jury bewertet wird – trainieren die Black Paws das ganze Jahr über mindestens dreimal pro Woche, während der Meisterschaftsvorbereitung zusätzlich am Wochenende.

Das Programm muss mindestens einen Tanz, einen Cheer, Pyramiden und einen Team-Sprung enthalten. Deshalb sind neben einer positiven Ausstrahlung auch Synchronität, eine gute Technik und Teamfähigkeit gefordert. Die Jury bewertet zudem auch Originalität und Show-Effekte. All dies erfordert Kraft, Gleichgewicht, Kondition und Gelenkigkeit. Das bedeutet: Krafttraining und Dehnübungen stehen somit zusätzlich für jedes Teammitglied an der Tagesordnung. Das Wichtigste bei den Black Paws ist allerdings etwas anderes: Der Spaß am Sport und natürlich der Zusammenhalt im Team.

Teamzusammenhalt und Erfolg

Dass Cheerleading kein ungefährlicher Sport ist sollte bekannt sein. Schwere Stürze aus mehreren Metern Höhe sind die Hauptursache für die verschiedensten Verletzungen. Ob Kreuzbandriss, diverse Knieverletzungen oder gebrochene Nasen – all diese Blessuren kennt die Mannschaft. Doch der Spaß am Sport, der Zusammenhalt im Team und die zahlreichen Erfolge lassen gerne über diese Risiken hinwegblicken.

Jetzt ausprobieren!

Na, neugierig geworden? Die Black Paws freuen sich über jeden Teamzuwachs, der viel Freude und Ehrgeiz am Cheerleading mitbringt. Kurzum: Egal, ob Junge oder Mädchen – wer Interesse hat, kann einfach zum Training dazu stoßen und probeweise mitmachen.

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