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Neubert: Die Älteste Rechnung – Fenster aus dem Jahr 1913

140-Jahre Neubert

Anlässlich des 140-jährigen Jubiläums des Möbelhauses XXXL Neubert haben wir zusammen mit XXXL Neubert die älteste Rechnung des Traditionshauses gesucht. Zahlreich flogen uns die Rechnungen per Mail zu oder wurden uns in Originalform per Post zugesendet. Unter den letztendlich rund 450 Einsendungen fanden wir eine älteste Rechnung, die diesen Status wahrlich verdient. Darüber hinaus wurden fünf weitere glückliche Gewinner ausgelost. Insgesamt bekamen die Gewinner Gutscheine in Höhe von 2.000 Euro. Die Preisübergabe fand vergangenen Donnerstag, den 15. Dezember, im XXXL Neubert statt.

Die älteste Rechnung

Jetzt wollt Ihr aber natürlich wissen, wie alt unsere älteste Rechnung wirklich ist! Die 1.300 Euro Hauptgewinn gingen an eine Rechnung, die über hundert Jahre alt ist. Genauer gesagt wurde sie am 1. November 1913 ausgestellt. Besitzer der Rechnung ist Adolf Schöpplein aus Heidingsfeld. Er wohnt in dem Haus, in dem die auf der Rechnung gekauften Fenster eingebaut wurden. Gekauft hatte die Fenster damals Thomas Hupp, dem das Haus damals gehörte. Nach dessen Tod verkaufte sein Erbe das Haus an Adolf Schöpplein und somit auch die auf dem Dachboden deponierte Rechnung.

Fein säuberlich und handschriftlich notiert die Rechnung den Kauf von Fenstern im Wert von 321,23 Mark, sowie die Anlieferung und Montage durch Neubert. Da diese aber den heutigen Standards nicht mehr entsprechen, ließ Herr Schöpplein die Fenster bei der Komplettsanierung des Hauses austauschen. Die Rechnung hat ihren gerahmten Ehrenplatz im Hausflur erhalten.

Jetzt wird sich der eine oder andere fragen, wieso Adolf Schöpplein die Rechnung so lange aufbewahrt hat? „Ganz einfach, zum einen ist dieses Dokument ein Stück Erinnerung an eine komplett andere Zeit, des Weiteren hat man stets die Originalprodukte und Maße übersichtlich zusammengefasst und kann somit für den Fall, dass etwas kaputt gehen sollte, sehr leicht das passende Material nachbestellen.“ Im Fall von Herrn Schöpplein hat sich die Sorgfalt mit einem 1.300 Euro Einkaufsgutschein für das Möbelhaus XXXL Neubert bezahlt gemacht.

Da Neubert für ihn schon von klein auf zum Würzburger Stadtteil Heidingsfeld gehört und er von dem sehr breiten Angebot an hochwertigen Stücken überzeugt ist, wird es ihm nicht schwer fallen die 1.300 Euro richtig zu investieren. Von dem Geld möchte er entweder eine Ausstattung für von ihm vermietete Ferienzimmer kaufen oder dem Radlerclub Heidingsfeld ein einheitliches Besteckservice stellen, so der Gewinner bei der Preisübergabe am vergangenen Donnerstag, den 15. Dezember 2016.

Die Gewinner

Die fünf weiteren Gewinner wurden per Losverfahren ausgewählt und gingen natürlich auch nicht leer aus. Jede Rechnung wurde mit einem Einkaufsgutschein im Wert von 140 Euro belohnt. Bei der offiziellen Preisverleihung konnten neben dem Hauptgewinner drei weitere Gewinner der Aktion anwesend sein.

Wohnungseinrichtung heute noch intakt 

Die Rechnung des Ehepärchens Monica und Manfred Leja stammt vom 25. Juli 1970 und dokumentiert den Kauf einer kompletten Wohnungseinrichtung. Neubert gehörte schon damals für das Ehepaar Leja einfach zu Würzburg und da es das größte Möbelhaus weit und breit war, war es für die Beiden ganz logisch, ihre Einrichtung hier zu kaufen. Teile der damals erworbenen Einrichtung sind auch noch heute intakt. Da es nach der Hochzeit des Paars die erste Wohnungseinrichtung war, landete die Rechnung im Archiv und hat sich letztendlich auch noch einmal gelohnt. 

 

Ein Esstisch für Mutter und Tochter

Eine Rechnung vom 1. Oktober 1976 konnte Helene Wahler vorweisen. Ihre Tochter Lena Wahler hatte sie glücklicherweise für das Gewinnspiel angemeldet und wird nun auch noch mit einem neuen Esstisch belohnt. Damals kaufte die Mutter Helene Wahler einen Esstisch mit sechs dazu passenden Stühlen, die immer noch voll funktionstüchtig sind und auch noch genutzt werden. Bei Neubert einzukaufen ist für die Familie Wahler fast schon zur Tradition geworden, denn schon die Eltern von Helene Wahler haben in dem Möbelgeschäft ihre Einrichtung erstanden.

Rechnung als Erinnerungsstück

Am 31. Mai 1975 kaufte das Ehepaar Will einen Esszimmertisch mit 6 Stühlen, ein Sideboard und eine Vitrine für ihre erste gemeinsame Wohnung. Die Möbel befinden sich auch heute noch im Besitz des Ehepaars und werden für viele Familienfeiern genutzt. Da sie sich die Möbel als junges Ehepaar erspart hatten, befindet sich die Rechnung als Erinnerungsstück noch im Besitz der beiden. Von dem gewonnenen Gutschein möchte sich das Ehepaar Will einen neuen Badschrank von XXXL Neubert zulegen.

Die zwei weiteren Gewinner mit einer Rechnung vom 23. März 1957 über einen Wohnschrank und mit einer Quittung aus dem Jahr 1978 konnten leider an der Preisverleihung nicht teilnehmen.

nanana

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