Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

In Schlangenlinien unterwegs: 88-Jähriger Autofahrer gestoppt

Aus dem Verkehr gezogen

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Am Sonntagabend wurde der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ein Suzuki-Fahrer mit einer unsicheren Fahrweise in der Sanderau mitgeteilt. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Ordnungshüter auch den Grund dafür fest.

Der 88-Jährige roch stark nach Alkohol und konnte sich kaum auf den Beinen halten.

In Schlangenlinien über Rote Ampel

Kurz vor 18.30 Uhr war der Schlangenlinienfahrer mit seinem Suzuki in der Franz-Ludwig-Straße Ecke Friedrichstraße unterwegs, als Zeugen auf das Fahrzeug aufmerksam wurden.

Als der Fahrer am Steuer des Suzukis noch über eine rote Ampel fuhr, informierten die Augenzeugen umgehend die Polizei.

Fahrerlaubnis sichergestellt

Die Ordnungshüter konnten anhand der Hinweise den Mann anschließend einer Kontrolle unterziehen. Nachdem der freiwillige Atemalkoholtest vor Ort nicht durchgeführt werden konnte, musste der Würzburger die Polizeibeamten auf die Dienststelle zur Durchführung einer Blutentnahme begleiten.

Die Fahrerlaubnis des Würzburgers wurde sichergestellt.

Am Pkw des Schlangenlinienfahrers stellten die Beamten zudem noch frische Unfallschäden fest. Ein Geschädigter hat sich inzwischen bei der Würzburger Polizei gemeldet.

Unfallschäden am Fahrzeug

Der Suzuki hat jedoch noch einen weiteren Schaden an der rechten Fahrzeugfront, der noch nicht zugeordnet werden konnte.

Aufgrund der Bürgerhinweise geht der Sachbearbeiter davon aus, dass die Fahrstrecke vom Unfallverursacher von der Sanderau (Franz-Ludwig-Straße) ins Frauenland führte.

Da nicht auszuschließen ist, dass weitere Fahrzeuge beschädigt wurden, bittet die Polizei um die Mithilfe der Bevölkerung.

Zeugen oder Geschädigte des Vorfalls werden aufgerufen, sich mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Tel. 0931/457-2230, in Verbindung zu setzen.

Gegen den Autofahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Unfallflucht eingeleitet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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