Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wegen Zugabteil: Frau erfindet sexuelle Belästigung

Story frei erfunden

WÜRZBURG. Am Samstagabend (3. Dezember) meldete eine 46-Jährige der Bundespolizei telefonisch, dass sie ein Reisender im ICE von München nach Frankfurt sexuell belästigen würde. Im Rahmen der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass die Beschuldigungen der 46-Jährigen frei erfunden sind.

Die Frau meldete der Bundespolizei, dass ein Reisender unter anderem vor ihren Augen an seinem Glied manipuliert und sie dabei mit den Augen fixiert hätte. Beim nächsten Halt des Zuges im Würzburger Hauptbahnhof nahm eine Streife den Sachverhalt auf.

Weil sie „ihre Ruhe haben“ wollte

Wie sich durch mehrere Zeugenaussagen herausstellte, hatte sich der 31-jährige Kasseler zuvor mit seiner Lebensgefährtin in das Zugabteil gesetzt, in dem die 46-Jährige saß.

Diese soll das Pärchen daraufhin mehrfach aufgefordert haben, das Abteil wieder zu verlassen, da sie zuerst im Abteil gewesen sei, ihre Ruhe haben wolle und andernfalls die Polizei rufen werde.

Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen falscher Verdächtigung und Beleidigung.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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