Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Drei Einbrüche in Reichenberg

Über Terrassen- und Balkontüren

REICHENBERG, LKR. WÜRZBURG. In gleich drei benachbarte Häuser sind unbekannte Täter am Freitagabend in Reichenberg eingedrungen. Sie hebelten jeweils Terrassen- und Balkontüren auf und durchsuchten die Anwesen.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen um Hinweise.

Großfahndung eingeleitet

Gegen 21:45 Uhr kehrte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Straße Am Höchberg zu ihrem Anwesen zurück, konnte jedoch die Eingangstüre nicht öffnen. Offenbar war diese von innen blockiert.

Auf der Rückseite des Gebäudes stellte die Frau schließlich eine aufgehebelte Terrassentüre fest, durch die sich unbekannte Täter Zutritt zum Haus verschafft hatten. Sofort verständigte sie die Polizei.

Da nicht auszuschließen war, dass sich die Täter noch im Haus befinden könnten, umstellten die ersteintreffenden Streifen das Gebäude und leiteten eine Großfahndung im Umfeld des Tatortes ein. Im Inneren des Hauses konnten keine Personen mehr festgestellt werden und auch die Fahndung verlief ohne Ergebnis.

Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand erbeuteten die Täter eine geringe Menge Bargeld und den Schlüssel zu einem vor dem Gebäude abgestellten Pkw. Dieser befand sich jedoch noch vor der Garage.

Beuteschaden unklar

Auch in zwei benachbarte Wohnhäuser drangen die unbekannten Täter ein. In einem Fall hebelten sie ebenfalls eine Terrassentüre auf.

In dem anderen Fall stiegen sie mit einer Leiter, die sie an einem der Tatorte aufgefunden hatten auf einen Balkon im ersten Obergeschoss und brachen dort die Balkontüre auf. Ob bei diesen Einbrüchen etwas entwendet wurde, steht derzeit noch nicht fest.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von über 1.000 Euro.

Die Kriminalpolizei Würzburg bittet Zeugen, die zwischen 18:00 Uhr und 21:45 Uhr im Bereich der Straße Am Höchberg verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Personen und Fahrzeuge gesehen haben, die mit den Taten in Verbindung stehen könnten, sich unter Tel. 0931 / 457-1732 zu melden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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