Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Die besten Tipps für die Bewerbung

So klappt’s bestimmt

Schon in der Schule haben es die Meisten gelernt: Bewerbungen schreiben. Ob für’s Schülerpraktikum, den ersten Studenten- oder den Traumjob. Was jedoch unbedingt rein muss und wie sie auszusehen hat, darüber streiten sich die Personalergeister. Gerade in der Medienbranche zählt auch Kreativität bei der Bewerbung und 0815-Mappen werden schnell aus der Hand gelegt. Damit das nicht passiert haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Richtig lesen

Oftmals verlangen Unternehmen neben dem klassischen Anschreiben und Lebenslauf noch weit aus mehr. So muss man wenn man sich bei uns als Praktikant bewirbt außerdem die Fragen beantworten, welche Kleidung man zu einem Shitstorm tragen würde, welche Überschrift der erste Artikel tragen würde und warum Likes nicht alles im Leben sind. Wer diesen Teil einfach weglässt oder vergisst hat eine Chance. Wenn man sich also irgendwo bewirbt, dann sollte man sich das Gesuch genau durchlesen und auf die Wünsche des Arbeitgebers eingehen. Das beinhaltet auch, die Mail mit dem richtigen Betreff an die richtige E-Mailadresse zu senden.

Anpassung ist alles

Wer unsere Seite verfolgt, der weiß, dass wir kein Fan der hochgestochenen Sprache sind. Und genau das sollte man vor jeder Bewerbung prüfen. Wie tickt das Unternehmen? Wie ist der Ton und die allgemeine Stimmung? Danach sollte man dann auch den Stil seiner Bewerbung und die Wahl der Anrede richten. Wenn es dann auch zum Bewerbungsgespräch kommen sollte, muss man die Wahl der Kleidung daran ebenfalls anpassen. Am Ende kommt man sonst in ein Büro, in dem täglich „Casual-Friday“ ist, in voller Montur mit Hosenanzug und schicken Schuhen.

Authentisches Bild vermitteln

Für Anschreiben und Lebenslauf gibt es gewisse Standardphrasen. Aber Floskeln wie „Eigenständiges Denken und Handeln sind für mich dabei genauso selbstverständlich wie das Arbeiten im Team“ nimmt einem keiner ab. Im Anschreiben sollte man ein authentisches Bild von sich zeichnen, das wirklich nach einem selbst klingt und nicht nach einer Vorlage eines Beraters. Wenn du sich nämlich im Anschreiben gut präsentiert, kann man ganz schnell auch „Lücken“ oder Probleme im Lebenslauf wettmachen.

Weniger ist mehr

Der erste Eindruck zählt und dieser ist bei der Auswahl von Bewerber besonders kurz bemessen, denn für das Lesen eines eineinhalbseitiges Anschreibens hat leider kaum jemand Zeit. Zudem haben Personalbeauftragte nach ungefähr drei Zeilen ein Gespür für den Menschen hinter der Bewerbung bekommen. Also ruhig weniger schreiben, dafür umso überzeugender und bestenfalls kommt deine Bewerbung auch in einem gesammelten PDF und nicht in 4 verschiedenen Word-Docs.

Relevanz erkennen

Je nach Berufsfeld sind Schul- und Unizeugnisse nicht mehr wichtig. Was zählt, ist die Berufserfahrung mit entsprechenden Arbeitsproben oder die in der Bewerbung dargelegte Kreativität. Wenn man sich zum Beispiel als Redakteur bei uns bewerben möchtest, dann interessiert uns nicht so sehr, dass man mal ein Jahr bei H&M gearbeitet hat und im Abitur eine 1 in Mathe hatte. Konzentrieren sollte man sich lieber aufs Wesentliche und wichtige Stationen und Skills, die für den Job interessant sind, hervorheben.

Kreativität zeigen

Eine Bewerbung muss nicht eine multimediale Infografik oder Snapchat-Story sein – aber wenn die Kreativität über das Erstellen eines Word-Dokuments hinaus geht, dann fällt man natürlich auf. Das fängt schon beim Gestalten der Bewerbungsmappe in einer bestimmten Farbe an. Also unbedingt Kreativität zeigen, damit aber nicht den Rahmen des Möglichen sprengen.

Geschickte Fotowahl

Heute muss man eigentlich gar ein Foto dem Bewerbungsschreiben beilegen. Und das ist auch gut so, denn keiner sollte nach seinem Aussehen bewertet werden, sonder nach seinen Fähigkeiten. Die einfachste Lösung ist also, gar keines mit zu schicken. Wenn man dies aber trotzdem will, dann bitte kein unscharfes Handyfoto, aber auch kein „Sträflings-Bild“ aus dem Fotoautomaten.

Initiative ergreifen

Wer Eigeninitiative zeigt und zum Beispiel direkt bei der Bewerbung sagt, welche Themen und Inhalte er sich im Unternehmen vorstellen könnte, der steht schon mit einem Fuß im Vorstellungsgespräch. Doch genau das machen nur die wenigsten Bewerber. Auch hierbei ist wieder die Kreativität gefragt. Also am besten den Internetauftritt der entsprechenden Firma, sowie Social-Media-Kanäle checken und somit zeigen, dass man an der inhaltlichen Weiterentwicklung des Unternehmens interessiert ist.

Ehrlichkeit zählt

Es sind ganz grundlegende Dinge, aber viel zu häufig werden sie vergessen: pünktlich, aufmerksam, vorbereitet und besonders: ehrlich sein. Man bewirbt dich für eine Stelle, ist auch wirklich qualifiziert und kennt sich wie sonst kein Zweiter in der Szene aus, aber einen kleiner Teilbereich der Arbeit kann man nicht besonders gut? Dann sollte man das ruhig offen und ehrlich sagen. Was vor allem zählt, ist der Wille, dazu zu lernen.

Prioritäten setzen

Was möchte man im Unternehmen lernen? Wohin möchtest man sich entwickeln? Wie sehen die anderen Mitarbeiter aus, kann man sich vorstellen mit ihnen mehr Zeit als mit dem Partner zu verbringen? Bewerbungen sind keine Einbahnstraße: Am besten klopft man das Unternehmen im Vorstellungsgespräch auch nach den eigenen Bedürfnissen ab, denn am Ende wollen ja beide Seiten eine gute Zeit.

Der bleibende Eindruck

Meist wir direkt eine Gruppe von Bewerbern eingeladen. Deshalb ist es immer gut, nach dem Gespräch noch mal zu schreiben, dass man Lust auf den Job hat. Wenn noch eine Frage offen ist, geht das auch, wenn man sich über ein lustiges YouTube-Video unterhalten habt, was der Gegenüber nicht kannte, dann kann man es noch einmal schicken. Jeder freut sich über nachträgliche Reaktionen.

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