Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Basketball: Gegen Pokalsieger zurück in Erfolgsspur?

Topspiel

Nur zwei Siege Abstand zu den Playoff-Plätzen, aber auch nur zwei Siege Vorsprung auf den verbleibenden Abstiegsplatz der easyCredit BBL: Nach zwei Niederlagen hintereinander will s.Oliver Würzburg am 12. Spieltag zurück in die Erfolgsspur. Die Aufgabe vor eigenem Publikum wird alles andere als einfach für die Mannschaft von Headcoach Doug Spradley: Am Samstagabend ist der amtierende Pokalsieger ALBA BERLIN in der s.Oliver Arena zu Gast. Für das Topspiel gegen den Tabellenachten sind noch Eintrittskarten im Vorverkauf verfügbar, die Liveübertragung mit Kommentator Markus Krawinkel auf Telekom Basketball beginnt um 20:15 Uhr.

Schlechte Leistung in Jena

„Die Leistung war schlecht, wir haben am Sonntag in Jena zurecht verloren und müssen uns gegen Berlin deutlich besser präsentieren. Dann ist vielleicht eine Überraschung möglich. Es wird nicht leicht, ALBA BERLIN hat gerade einen guten Lauf“, sagt Geschäftsführer Steffen Liebler vor dem Duell mit den Gästen von der Spree. Die laufen nach einem für ihre Verhältnisse eher schwachen Saisonstart ihren eigenen Ansprüchen noch etwas hinterher und liegen in der Bundesliga mit fünf Siegen und fünf Niederlagen auf dem achten Tabellenplatz. Die Auswärtsbilanz ist mit drei Erfolgen aus fünf Spielen aber positiv.

Drittes Auswärtsspiel

Für die ALBAtrosse ist der Trip an den Main nach Gießen und Russland das dritte Auswärtsspiel innerhalb von sechs Tagen – bei den 46ers setzten sie sich am vergangenen Sonntag mit 80:69 durch, im EuroCup gab es am Mittwoch bei Khimki Moskau eine 77:88-Niederlage für das Team von Ahmet Caki. Der Türke übernahm im Sommer das Traineramt in Berlin und tauschte einen großen Teil des Kader aus. Die beiden Bundesliga-Topscorer der Berliner – Center Elemdin Kikanovic und Shooting Guard Dragan Milosavljevic – trugen aber bereits in der vergangenen Saison das Trikot der Hauptstädter und waren Teamkollegen von Würzburgs Kapitän Krešimir Lončar.

Ausgeglichene Bilanz

Vor allem Milosavljevic dürfte noch gerne an seinen letzten Auftritt in der s.Oliver Arena zurückdenken: Beim Gastspiel der Berliner in der vergangenen Saison erzielte er 27 Punkte und traf vier Drei-Punkte-Würfe – ALBA gewann mit 80:69. Im Rückspiel gelang den Unterfranken die Revanche, daher ist die BBL-Gesamtbilanz zwischen beiden Teams mit sechs Würzburger und sechs Berliner Siegen absolut ausgeglichen. In der „Turnhölle“ konnte ALBA BERLIN bisher zwei von vier Spielen gewinnen – die drei Würzburger Heimsiege in der Saison 2011/2012, als beide Clubs im Playoff-Viertelfinale aufeinander trafen, sind den meisten Fans der Unterfranken noch in bester Erinnerung.

Verletzte wieder im Mannschaftstraining

Bei s.Oliver Würzburg gibt es vor dem sechsten Heimspiel der Saison Neuigkeiten aus dem Lazarett: Sebastian Betz ist ebenso wie Marshawn Powell ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Für Basti kommt ein Einsatz am Samstag zu früh, nachdem er so lange raus war. Marshawn hat nach zwei Monaten Pause noch etwas Probleme mit der Kondition, er ist aber definitiv eine Option für das Spiel gegen Berlin“, sagt Headcoach Doug Spradley.

Verteidigung muss stehen

Vor allem auf die Verteidigung wird es am Samstagabend ankommen: „Wir haben in den letzten Spielen immer über 80 Punkte zugelassen, damit ist es natürlich schwer zu gewinnen. Wenn man als Team keine guten Wurfquoten hat, muss hinten wenigstens die Verteidigung stehen, da haben wir zu viele Fehler gemacht“, sagt Maurice Stuckey. Für das Heimspiel gegen ALBA BERLIN sind noch Tickets im Vorverkauf verfügbar, die Abendkasse der s.Oliver Arena öffnet am Samstag um 19 Uhr.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Sport und Event Würzburg Baskets GmbH.

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