Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Achte Stammzellentypisierungaktion an der Hubland-Uni

Große Studentenaktion

Würzburg. „Ein kleiner Stich kann genügen, um ein Leben zu retten“ – Davon sind Würzburger Studenten überzeugt und organisieren deshalb bereits zum achten Mal eine groß angelegte Stammzellentypisierungsaktion für ihre Kommilitonen. Viele Patienten mit Leukämie oder ähnlichen Erkrankungen sind auf eine Stammzelltransplantation (früher: Knochenmarktransplantation) angewiesen. Es warten immer noch etwa 20% der Patienten, für die ein Spender außerhalb der Familie gesucht wird, vergeblich. Daher ist es so wichtig, dass sich noch viele weitere Menschen registrieren und typisieren lassen. Nur dann haben auch diese Patienten eine Chance auf Heilung.

Stammzellen spenden

Am Mittwoch, 7. Dezember 2016, können sich die Studierenden von 10 Uhr bis 15 Uhr im Mehrzwecksaal über der Mensa am Hubland als Stammzellspender registrieren lassen.In den letzten Jahren wurden auf diese Weise über 3500 Neuspender gewonnen. Die Organisatoren wollen auch in diesem Jahr wieder möglichst viel Studenten mobilisieren und „bauen dabei einfach auf das Verantwortungsbewusstsein unserer Kommilitonen.“

Jeder ist willkommen

Als Spender sollte man zwischen 18 und 55 Jahren alt und gesund sein. Es ist daher jeder willkommen, der nicht Student oder Uni-Mitarbeiter ist. Die Registrierung entspricht einer Blutentnahme von ca. 10 ml Blut. Die Blutentnahme wird fachgerecht durchgeführt von den Maltesern, die sich an diesem Tag ehrenamtlich für die gute Sache engagieren, sowie von Mitarbeitern vom Netzwerk Hoffnung, der Stammzellspenderdatei des Universitätsklinikums Würzburg. Netzwerk Hoffnung übernimmt auch die anschließende Analyse.

Unterstützende Vereine

Bei der Organisation werden die Studenten vor allem von den Vereinen „Unterwegs gegen Krebs e.V.“ und „Hilfe für Anja e.V.“ unterstützt, die sich die Finanzierung solcher Aktionen als Vereinsziel gesetzt haben.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Malteser.

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