Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Drei Verletzte und hoher Sachschaden nach Unfall auf A3

Transporterfahrer überholt unachtsam

KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN. Am Montagvormittag hat ein Transporterfahrer beim Überholen auf der A3 nicht aufgepasst. Ein nachfolgender Audi-Fahrer fuhr heftig auf. Die Folgen: Drei Verletzte und ein schrottreifer Pkw. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf rund 50.000 Euro.

Kurz nach 10:00 Uhr war ein 39-jähriger Mann aus Oberfranken von der Rastanlage Haidt kommend in Richtung Frankfurt auf die A 3 aufgefahren. Nachdem er eine kurze Strecke einem Laster gefolgt war, scherte er mit seinem VW-Transporter auf den Überholstreifen aus. Allerdings übersah er dabei, dass dort ein Audi mit wesentlich höherer Geschwindigkeit folgte.

In Heck gekracht

Der 35 Jahre alte Pkw-Fahrer versuchte noch mit einer Vollbremsung einen Crash zu vermeiden. Mit Wucht prallte sein Fahrzeug aber in das Heck des Transporters. Der A3 wurde nach links abgewiesen, schrammte an der Mittelleitplanke entlang und krachte dann noch auf die Achse der Zugmasche des Sattelzuges, den er überholen wollte.

Der Audi-Fahrer, der Fahrer des Kleintransporters und dessen 32-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Der total beschädigte Audi kam auf dem Überholstreifen zum Stehen. Der Transporter, der auch abgeschleppt werden musste, konnte auf den Seitenstreifen gefahren werden. Der 40-Tonner blieb fahrbereit.

Der Audi, ausgelaufene Betriebsstoffe und auf allen Fahrstreifen verteilte Fahrzeugteile blockierten die A 3. Während der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahn musste die A 3 in Richtung Frankfurt für etwa eine Stunde gesperrt werden. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

 

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