Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

FHWS-Studenten entwickeln Konzepte und Geschäftsmodelle

Gründercamp der e-Commerce-Studierenden

Im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche bot Professor Dr. Michael Müßig aus der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt den 65 Drittsemestern des Studiengangs e-Commerce ein zweitägiges Gründungscamp in Kooperation mit der VCC Gründerwerkstatt an.

Auf Herz und Nieren geprüft

An fundierten wie ausgefallenen Ideen mangelte es den Studierenden nicht, doch sind diese auch ernsthaft durchdacht, gibt es einen Markt für ihre Produkte und Dienstleistungen: Diesen Fragen konnten die ambitionierten jungen Leute in acht Teams anhand vorgestellter und vermittelter Tools und Denkansätze nachgehen und sie im studentischen Team testen. Anschließend stand die Probe aufs Exempel an: Je ein Vertreter des Teams erläuterte der Jury das Konzept, die Finanzierung, die Idee, die Marktlücke, ihre Vorzüge – ein „Pitch“ wie man ihn auch vor Investoren durchführen würde.

Oberthema e-Commerce

Dem Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt – einzige Bedingung war, dass das Thema etwas mit e-Commerce zu tun haben sollte. So wurden acht ganz verschiedene Vorschläge unterbreitet: „ShareRace“ beispielsweise soll eingesetzt werden können als Nachrichten-Gate, um die Informationsflut einzudämmen und zu ranken. „easyorder“ bietet über eine NFC-Schnittstelle (Nahfeld-Kommunikation) eine schnelle, unbürokratische Essensbestellung an.

Projektbeispiele

Über die App „DeineReisebegleitung.de“ können sich zwei Reise-Interessierte kennenlernen und in einer Art Win-Win-Situation zusammen die Welt erobern: auf der einen Seite ein rüstiger Rentner, auf der anderen Seite ein bargeldfreier junger Mensch mit Fernweh. Über den Schneewittchen-anmutenden Spiegel, den „SMARTMirror“, kann man zwar nicht erfahren, wer die Schönste im Land ist, wohl aber, wie das Wetter morgen wird, ob die Kinder die Zähne geputzt haben oder welche Neuigkeiten die Welt bewegt – je nach Voreinstellung des Programms.

Um Bilder ganz anderer Art geht es bei der Idee „Picobee“: Hier wird das Netz gescannt nach Raubkopien von Aufnahmen, die illegal runtergeladen und genutzt werden unter Verletzung des Copyrights. Die Jury gab nicht nur nützliches Feedback sondern wird in einigen Fällen durch weiteren Support und Kontakten den Ideen auch weiter auf die Sprünge helfen.

Zum Hintergrund

Die Fakultät ist in das hochschul- und Institutionen-übergreifende regionale Kompetenz- und Marketingnetzwerk gründen@würzburg eingebunden, dem u.a. die Stadt Würzburg, das Innovations- und Gründerzentrum (IGZ), das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ), die Universität Würzburg, die IHK, Vogel Business Media, Handy Games, die Gründerwerkstatt Würzburg, die iWelt AG und weitere Institutionen angehören. Sie möchte mit Wissen, Vernetzung und Praxis Studierende zu eigenen kreativen Ideen ermutigen und zum Gründen anregen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der FHWS.

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