Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburger Stiftungen bepflanzen gemeinsam den Spitalgarten

Bürgerspital „grün“ beschenkt

Ein großes Jubiläumsjahr neigt sich bald dem Ende zu: Die 1316 ins Leben gerufene Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist feierte heuer ihr 700-jähriges Bestehen und wurde  – wie es sich für einen Jubilaren gehört – im Laufe des Jahres entsprechend reich beschenkt. Zu einer ganz besonderen „Nachfeier“ haben sich nun zu guter Pflanzperiode vier Würzburger Stiftungen im historischen Spitalgarten des Bürgerspitals zusammengefunden. Als Zeichen der engen Zusammenarbeit und Verbundenheit zwischen den Stiftungen überreichten das Juliusspital, das Blindeninstitut und die Stiftung SOS Familie der Ritaschwestern jeweils einen Baum bzw. einen Busch an das Bürgerspital, die gemeinsam im Spitalgarten feierlich eingesetzt wurden.

Symbol für Nachhaltigkeit

„Eine Stiftung steht für gemeinnützige Arbeit zugunsten unserer Mitmenschen, für soziales Engagement und für Nachhaltigkeit“, sagte Annette Noffz, Leitende Stiftungsdirektorin des Bürgerspitals zum Hl. Geist. „Einen Baum zu pflanzen ist für mich ein sehr gutes und schönes Symbol für Nachhaltigkeit. Auf dass sich unsere Stiftungen gemäß ihrem ursprünglichen Sinn und Zweck noch viele Jahre für bedürftige Bürgerinnen und Bürger einsetzen.“ Mit einem Sekt begossen und mit guten Wünschen begleitet, überreichten Schwester Rita-Maria von den Ritaschwestern einen Rosenstock,  Johannes Spielmann vom Blindeninstitut eine Zaubernuss sowie Walter Herberth vom Juliusspital einen Ginkgobaum für den Spitalgarten.

Geschenke mit Bedeutung

„Unser Rosenstrauch möge daran erinnern, dass der Lebensweg manchmal auch dornig sein kann, sich aber auch immer wieder zum Guten wendet“, sagte Schwester Rita-Maria von den Ritaschwestern. Der Ginkgobaum wiederum sei dank seiner Widerstandskraft und des erreichbaren Alters seit jeher ein Symbol der Hoffnung, der Freundschaft und der Unbesiegbarkeit, so Walter Herberth, Oberpflegamtsdirektor und Leiter der Stiftung Juliusspital. „Die seit Jahrhunderten bestehende gute nachbarschaftliche Beziehung zwischen Juliusspital und Bürgerspital hat zu diesem Geschenk inspiriert, das wir mit der Hoffnung auf viele weitere Jahre der Freundschaft zwischen unseren beiden Stiftungen verbinden.“

Stadt mit der höchsten Stiftungsdichte

Dieser enge und langjährige Zusammenhalt zwischen den einzelnen Stiftungen ist auch Annette Noffz sehr wichtig.  In der Stadt mit der höchsten Stiftungsdichte Deutschlands sehe sie diese Stiftungen als Initiatoren und Stellvertreter für alle Stiftungen in Würzburg, um auf deren hohe Bedeutung  aufmerksam zu machen. Die vom Blindeninstitut gespendete Zaubernuss soll naturgemäß bereits im Januar ihre ersten betörend duftenden Blüten bekommen – für alle Beteiligten könnte das eine gute Gelegenheit sein, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen und sich an den im Spitalgarten eingesetzten Pflanzen zu erfreuen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bürgerspitals.

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