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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

5 Plätze, an denen man ein mulmiges Gefühl bekommt

Nichts für Angsthasen

Wir leben in einer so schönen Stadt, die man eigentlich nicht mit Begriffen wie Angst, Furcht oder Erschrecken in Verbindung bringt. Das Ganze kann sich dann aber durchaus ändern, wenn es gerade jetzt in der kalten Jahreszeit sehr schnell dunkel wird und die Sinne die Sensibilität ganz weit rauffahren. Oft reicht schon ein plötzlich auftretendes Geräusch oder ein vorbeihuschendes Tier… und schwubs, schon rutscht einem das Herz in die Hose. Wir haben mal unsere persönlichen Gruselplätze in Würzburg zusammengetragen und in einen Artikel gepackt.

Wie immer gilt, dies ist die Meinung der Redaktionsmitglieder. Über weitere Meinungen freuen wir uns in den Kommentaren!

Fahrradweg in der Zellerau

Zugegeben, am Tag lädt der Fahrradweg direkt am Main zu einer unbeschwerten Fahrradtour oder zu einem ausgiebigen Spaziergang mit den Lieben ein. Gerade weil er direkt am Kloster Oberzell vorbeiführt und somit jeden Spazierenden und jedem Fahrradfahrer nochmal ein Gebäude mit wirklich schöner Architektur bietet.

Kehrt dann aber die Dunkelheit ein, möchte hier so gut wie niemand mehr alleine unterwegs sein. Der Weg schlängelt sich direkt am Main vorbei an grünem Dickicht, wo jederzeit ein kleines Vögelchen in den Himmel aufsteigen könnte, um jeden Vorbeikommenden zu Tode zu erschrecken. Plötzliches Hundegebell von anliegenden Grundstücken trägt auch nicht unbedingt dazu bei, hier ausgiebige Spaziergänge am Abend zu unternehmen.

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Unterführung Grombühlstraße

Eine echt praktische Möglichkeit am Europastern mal schnell die Straßenseite zu wechseln. Eigentlich auch die Einzige. Man muss hier noch nicht mal auf eine Ampel warten, sondern kann gleich die Treppen runter, unter der Grombühlstraße durch und schon ist man auf der anderen Seite.

Nachts sieht das Ganze dann aber schon wieder etwas anders aus. Die Unterführung besticht mit Graffiti-Schmierereien, die jeden Zentimeter, der grün und weiß gefliesten Wände einnehmen. Sehr schwache Lampen, die gerne auch mal zu flackern anfangen, sorgen zusätzlich für einen Gruselmoment wie er im Buche steht. Abgerundet wird das Ganze mit einem Geruch, der nicht von jedem als angenehm empfunden wird.

 Zeppelinstraße

Wer hier vorbeifährt, würde eigentlich ganz gerne das ein oder andere Mal kurz verweilen, um die Kunst in Form von Graffiti entsprechend zu würdigen. Meist eher auf die Wände, als auf den Verkehr geachtet, erhascht man hier nur flüchtige Eindrücke der Kunstwerke.

Auf den Treppen rauf zur Fichtestraße wird man als Passant nochmal von den farbenfrohesten Graffiti begleitet, die bei Tageslicht zum Bestaunen einladen. Bei Nacht wird die Treppe ganz horrorfilm-klassisch von Neon-Leuchtstoffröhren ausgeleuchtet. Da kann es dann auch schnell dem ein oder anderen ein wenig mulmig werden und und diese Hürde wird mit zügigeren Schritten beschritten als zu Tage.

Unterführung am Bahnhof

Schlecht beleuchtet, ellenlang, dreckig und ein sehr unangenehmer Geruch – das zeichnet den Unterführungstunnel in der Nähe des Bahnhofs aus. Direkt unter den Gleisen führt der 350 m lange Tunnel von der Bismarckstraße 18 bis zur Nordtangente.

Die Abkürzung ist weder zur Tages- noch zur Nachtzeit einladend und wird deshalb öfters umgangen und verliert somit auch ihre Funktion als Abkürzung. Beim Betreten des Tunnels ist noch keinerlei Ende in Sicht und somit startet eine Odysee ins Unbekannte, vorbei an dreckigen, vollgeschmierten Wänden, sonstigen Überbleibseln, wie Leergut und Müll, gespickt mit einem sehr eingängigen, teilweise beißenden Geruch. Kein Ort, an dem man gerne lange Zeit verbringt.

Ringpark

Der Ringpark in Würzburg lädt tagsüber zu einem idyllischen Spaziergang ein. Ob Sonntagsausflug mit den lieben Kleinen oder einfach nur kurz Ruhe tanken, fast schon eine Wohlfühloase direkt in Würzburg.

Sobald jedoch das Licht ausgeknipst wird, ist es vorbei mit Idylle und Wohlfühlmomenten. Die Wege sind zwar ausgeleuchtet, aber nicht stark genug, um hier ohne jede Bedenken durch den Park zu marschieren.  Zur Abendstunde macht der ein oder andere dann auch lieber einen großen Bogen um das Stückchen Natur in Würzburg.

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Unterführung Gneisenaustraße

Verlassen, zugewuchert und vermüllt. So kann man das Gebiet in der Nürnberger Straße hinter den Bahngleisen beschreiben. Ziemlich abgelegen und auch nicht gerade der einladenste Ort in Würzburg. Die Unterführung zum genannten Bereich ist ebenso unbehaglich. Dunkel, gruselig und dreckig, hier läuft keiner gerne entlang.

Anmerkung der Redaktion: Die Auswahl der Orte ist durch die persönlichen Erfahrungswerte und Meinungen der Redaktionsmitglieder getroffen worden.

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