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Telefonbetrüger: Seniorinnen und Senioren lassen sich nicht täuschen

Angebliche Kriminalbeamte

UNTERFRANKEN. Erneut waren im Laufe des Donnerstags in Unterfranken Telefonbetrüger am Werk. Es kam zu Anrufen und Geldforderungen von falschen Bekannten und angeblichen Kriminalbeamten. Auch durch betrügerische Gewinnversprechen wurde versucht, Seniorinnen und Senioren um ihre Ersparnisse zu bringen. In keinem Fall waren die Täter erfolgreich. Es muss jedoch auch weiterhin mit derartigen Anrufen gerechnet werden.

Gegen 16.00 Uhr läutete das Telefon eines 83-jährigen in Ebelsbach, Lkr. Haßberge. Der Anrufer gab sich als Bekannter des Seniors aus und gaukelte vor, dass dessen Sohn in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei. Im Anschluss kam es zu einer Geldforderung in Höhe von 20.000 Euro. Glücklicherweise fiel der Angerufene nicht auf die Masche herein.

Ein falscher Kripo-Beamter meldete sich gegen 14.00 Uhr telefonisch bei einer 85-jährigen Schweinfurterin. Er behauptete, dass angeblich versucht worden sei, mit einem gefälschten Ausweis der Seniorin Geld abzuheben. Angeblich seien die Täter festgenommen worden. Für die notwendigen Ermittlungen sollte die Rentnerin ihre EC-Karte per Einschreiben an eine Leipziger Adresse versenden. Auch in diesem Fall ließ sich die Seniorin nicht täuschen.

In Aschaffenburg erhielt ein 79-Jähriger gegen 14.30 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Bekannten. Der Anrufer forderte Geld, welches er für dringend für einen Notartermin benötigen würde. Er blitzte bei dem Rentner jedoch ab. Zu einer Geldübergabe kam es nicht.

„Gewinn“ von 28.000 Euro

Mit einem betrügerischen Gewinnversprechen versuchte ein unbekannter Anrufer, eine 66-Jährige aus Dammbach, Lkr. Aschaffenburg, um ihr Erspartes zu bringen. Der Betrüger stellte einen Gewinn in Höhe von 28.000 Euro in Aussicht. Hierzu sollte die Angerufene Online-Gutscheine für 1.000 Euro erwerben und die Gutschein-Codes telefonisch übermitteln. Anstatt auf die Forderung einzugehen, verständigte die Frau die Polizei.

Die bekannt gewordenen Fälle zeigen, dass Betrüger nach wie vor mit unterschiedlichen Maschen versuchen, Bargeld zu erbeuten. Gehen Sie keinesfalls auf derartige, telefonischen Forderungen ein. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihre Verwandten oder an Ihre Polizei.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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