Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Mit den Love Boxes eine Freude bereiten

Boxen mit Liebe

So ähnlich müsste es beim Weihnachtsmann zu Hause zugehen, wenn er und seine fleißigen Wichtel den Schlitten für die nächste Fuhre mit Geschenken bestücken. In einer ausgebauten Scheune im Altort von Randersacker herrscht derzeit munterer Schichtbetrieb von Ehrenamtlichen, die alle gespendeten Love Boxes, die in griechische Flüchtlingslager gehen sollen, noch einmal kontrollieren und auf die richtige Palette einsortieren. Bei der Aktion von Mobile Flüchtlingshilfe e.V. gilt es bunte Zusammenstellungen zu finden, die zu Weihnachten Mädchen und Jungen unterschiedlicher Altersgruppen fern der Heimat Freude bereiten.

Über 300 Geschenke

„3.500 Kartons haben wir gedruckt. Inzwischen sind nahezu alle vergriffen. Sie gingen in viele Städte Deutschlands. Über 300 sind bereits mit Geschenken gefüllt zurück“, zieht Mitinitiatorin Vera Hoxha eine erste Zwischenbilanz im zentralen Lager, das ein Ehepaar für die wohltätige Aktion zur Verfügung stellte. Auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Sozialreferentin Dr. Hülya Düber sahen nun nach dem Rechten und bedankten sich beim großen Love-Box-Team für den außergewöhnlichen Einsatz. Die Aktion, zu der Tobias Winkler die Idee hatte, wurde von der Mobilen Flüchtlingshilfe bereits beim Tag der Offenen Tür und auch im Bürgerbüro der Stadt Würzburg beworben.

Hohe Transportkosten

Ursprünglich wollte man einen Sattelzug mit rund 31 Paletten so voll bepacken wie irgendwie möglich, nach ersten Hochrechungen – noch vor der Adventszeit – könnten nun sogar zwei Lkws notwendig sein. Viele bringen nämlich nicht nur die von Manou Wahler gestalteten Love Boxes zurück, sondern darüber hinaus auch Schuhkartons und weitere Schachteln mit Inhalten, die von Herzen kommen. Erfreulich, aber natürlich auch eine kleine logistische und finanzielle Herausforderung für die Organisatoren.

Mehr zum Projekt

Sollte man für den Transport nun die doppelte Summe – rund 6.000 € – benötigen, müsste man noch eine große Differenz aufbringen, weiß Claudia Hahn von Standpunkt e.V.. Auch Geldspenden sind also derzeit noch willkommen. Der Verein Standpunkt e.V. wiederum genießt die Unterstützung der Firma Flyeralarm. Beim Druck der Kartons und nun auch in vielen Fragen der Logistik erwies sich diese Kooperation als ideal.

Mehr Infos

Alle Informationen zum Projekt, Kontaktdaten und auch die weiteren rund 30 Sammelpunkte der Region – neben dem Bürgerbüro, dem Firmensitz von Flyeralarm oder auch der Jeansecke in der Würzburger Innenstadt – finden sich auf der Facebook-Seite der Mobilen Flüchtlingshilfe oder von „Liebe im Karton“.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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