Diese vier trainieren bei Crossfit Würzburg. Fotos: Pascal Höfig
Diese vier trainieren bei Crossfit Würzburg. Fotos: Pascal Höfig

Wie ticken Crossfitter?

Alles Verrückte?

Crossfit – für manche nur ein flüchtiger Trend, für andere erfüllende Leidenschaft. Beim Crossfit geht es um Dinge wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Genauigkeit, Gleichgewicht und Koordination. Davon kann wohl jeder noch ein wenig mehr gebrauchen.

Crossfit im Selbsttest

In wechselnden Kombinationen schwitzen und kämpfen die Crossfitter gemeinsam in der Box. Doch wie ticken diese Leute? Was steckt hinter dem Gespringe, Gestemme, Geziehe und letztlich dem gemeinsamen Lachen? Vier Crossfitter von Crossfit Würzburg berichten:

Sina

Sina ist 24, angehende Grundschullehrerin und trainiert circa vier Mal wöchentlich. An ihren ersten Besuch bei CrossFit Würzburg erinnert sie sich noch gut: „Als ich das erste Mal Crossfit gemacht habe, stand ein Tabata Workout auf der Tafel. Das heißt Übungen in kurzen, intensiven Intervallen. Das war verrückt. Während des Workouts war ich sicher, dass ich nie wiederkommen würde. Doch danach habe ich mich so gut gefühlt, dass ich seitdem nicht aufhören konnte!“ Ihr Tipp: Don’t be shy! TRY!

Detlef

Detlef ist 55, Stabsfeldwebel sowie süchtig nach Adrenalin und Sport. Bis er 39 war, spielte er erfolgreich American Football. Nachdem er aufgrund seines geschundenen Körpers eine Sportpause einlegen musste, fiel er in ein tiefes Loch. Doch er kämpfte sich zurück und entdeckte Crossfit für sich. Zunächst trainierte er anhand von Tutorials für sich. Seit der Eröffnung von CrossFit Würzburg ist dieser Sport sein Leben. Detlef trainiert vier bis fünf Mal wöchentlich, tritt erfolgreich bei Wettkämpfen an. Auch seine Kollegen hat er mittlerweile für Crossfit begeistert. Er meint: „Ich fühle mich dank Crossfit besser denn je. Diesen Sport muss man erleben!“

Nina

Nina ist 26, Apothekerin und Trainerin bei CrossFit Würzburg. Außerdem promoviert sie zur Zeit am Würzburger Institut für Pharmazie. Ein guter Freund nahm ihr die Angst vor Gewichten. Beim ersten Mal Crossfit war sie fasziniert davon wie alle, auch blutige Anfänger, unterstützt werden: „Das motiviert einen so richtig, nochmal alles zu geben. Danach war ich völlig am Ende, aber unheimlich glücklich. Man schafft so viel mehr als man denkt!“ Ihre liebste Übung sind Burpees. Eine von vielen gehasste Übung, welche allerdings extrem effektiv ist, das Herz-Kreislauf-System stärkt und Fett förmlich schmelzen lässt. Gut für den Körper und Geist, schlecht für Fett – das lässt sich auch über Crossfit sagen.

Daniel

Daniel ist 21, gelernter Bankkaufmann und leidenschaftlicher Powerlifter. Momentan ist er wieder Schüler und lernt am Bayernkolleg Schweinfurt. Powerliftern geht es darum, möglichst viel Kraft zu entwickeln. Daniels Spezialitäten sind die Wettkampfdisziplinen Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben. In der sogenannten Kirche des Bizeps in der Box von CrossFit Würzburg trainiert er fast täglich. Zuletzt holte er Bronze bei der EM im Bankdrücken! Dafür ist alles über fünf Wiederholungen weniger sein Ding. Zum Thema Crossfit-Anfänger sagt er: „Jeder hat mal klein angefangen! Die Fortschritte kommen schnell und pushen.“

Einstimmig

Uni, Bundeswehr, Ausbildung, Einzelhandel, Mama…alle kommen zusammen bei CrossFit Würzburg. So verschieden die Hintergründe von Crossfittern sind, alle sagen dasselbe über CrossFit Würzburg:

  • Einfach versuchen! Jeder wird herzlich aufgenommen und nicht schräg angeschaut.
  • CrossFit Würzburg ist wie eine große Familie, es wird zusammen trainiert, geübt, gegessen und alles Mögliche unternommen.
  • Piet hat eine einzigartige Box geschaffen, die vor allem durch ihn so toll ist.
  • Vorurteile wie „Crossfit macht Frauen zu Muskelmaschinen.“ „Crossfit ist nur für masochistische Freaks und viel zu krass.“ kann man nicht ernst nehmen.
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