Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

3. Rektor-Max-Meyer-Preis für Nachwuchsforschung

Mit Wasser zum Erfolg

Die Würzburger Wissenschaftlerin Dr. rer. nat. Ann-Christin Schuster hat für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit zum Thema „Wasser“ am 11. November 2016 im Rahmen einer Feierstunde in der Würzburger Residenz den Rektor-Max-Meyer-Preis erhalten, der in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen wurde. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro erhielt sie für ihre Dissertation „Chemical and functional analyses of the plant cuticle as leaf transpiration barrier“. Die Arbeit beschäftigt sich mit den Vorgängen der Verdunstungsbarriere von Pflanzenblättern.

Betreut durch die Uni

Betreut wurde diese Arbeit durch den Doktorvater Prof. Dr. Markus Riederer vom Lehrstuhl Botanik II, Julius-von-Sachs-Institut für Biowissenschaften, an der „Graduate School of Life Sciences, Section Integrative Biology“ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Ehemaliger Preisträger anwesend

Geleitet wurde die Veranstaltung von Bernhard Edler von Lapp (Corps Danubia Graz, Corps Nassovia Würzburg), dem Vorsitzenden des Komitees zur Verleihung des Rektor-Max-Meyer-Preises. Er konnte unter den Anwesenden auch den Preisträger von 2014, Dr. Karl-Sebastian Mandel, begrüßen.

Große Redner

Die Festrede hielt Prof. Dr. Matthias Stickler vom Lehrstuhl für Neueste Geschichte II, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Hochschulkunde. Grußworte sprachen Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Forchel, Präsident der Universität Würzburg, und Richard G. Hückel, Vorsitzender des Vorstandes des Verbandes Alter Corpsstudenten (VAC) e.V., Nürnberg.

Wissenschaftler und Corpsstudent

Hückel beleuchtete in seinem Grußwort die Verdienste des Namensgebers Max Meyer: „Max Meyer ist für uns Corpsstudenten ein großes, sehr großes Vorbild! Wir ehren heute eine große Persönlichkeit, nicht nur einen großen Wissenschaftler, sondern eben auch einen wahren Corpsstudenten, der unsere Ideale wirklich lebte.“

Gestiftet durch die Corps

Gestiftet wurde der Preis durch den AHSC Würzburg, den örtlichen Zusammenschluss der in Würzburg wohnenden Alten Herren studentischer Corps, und den sechs in Würzburg ansässigen aktiven Corps (Bavaria, Franconia, Makaria-Guestphalia, Moenania, Nassovia und Rhenania) sowie durch individuelle Spenden einzelner Corpsstudenten. Ziel des Preises ist es, durch Förderung der wissenschaftlichen Bearbeitung des Themas „Wasser“ einen Beitrag zur Erhaltung der menschlichen Lebensgrundlagen zu leisten.

Das war Max Meyer

Der Preis ist benannt nach dem jüdisch-stämmigen Medizin-Professor Max Meyer (Corps Suevia-Straßburg zu Marburg, Corps Bavaria Würzburg), der sofort nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem Exil nach Würzburg zurückkehrte und sich in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren beim Aufbau von Stadt und Universität sowie beim Wiederaufleben der studentischen Corps große Verdienste erworben hatte. Von 1951 bis 1953 war er Rektor der Universität Würzburg, danach Prorektor. Im Jahre 1954 verstarb er an den Folgen eines Verkehrsunfalls und wurde unter großer Anteilnahme der Würzburger Bevölkerung und der Studentenschaft zu Grabe getragen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der corpsstudentischen Verbände.

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