Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Rocker-Milieu: Über 1 000 Beamte bei Razzien im Bundesgebiet

Durchsuchung auch in Aschaffenburg

WIESBADEN. Im Rahmen der Bekämpfung der Rockerkriminalität finden derzeit unter Federführung der Staatsanwaltschaft Darmstadt, koordiniert durch das Hessische Landeskriminalamt, verschiedene Durchsuchungsmaßnahmen im Bundesgebiet statt. Auch in Aschaffenburg und Dietzenbach gab es Polizeimaßnahmen.

„Rockerähnliche Gruppierung“

Betroffen sind die Bundesländer Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hamburg. Ziel der Durchsuchungsmaßnahmen ist das Auffinden von Beweismitteln.

Konkret wird nach Waffen, Munition, Betäubungsmitteln, schriftlichen Unterlagen sowie sonstigen Gegenständen, die über Art und Umfang der illegalen Geschäfte sowie Hinweise auf die Struktur der rockerähnlichen Gruppierung geben können, gesucht.

Insgesamt wurden 46 Objekte in Hessen (31), Bayern (4), Baden-Württemberg (5), Nordrhein-Westfalen (4), Niedersachsen (1) und Hamburg (1) durchsucht.

Schusswaffen, Munition und Betäubungsmittel

Bei der Aktion stellten die Ermittler unter anderem Bargeld in Höhe von etwa 53.000 Euro, mehrere Schusswaffen, Munition und Betäubungsmittel sicher. Insgesamt wurden sieben Personen festgenommen.

Bei den Maßnahmen kam es zu keinen nennenswerten Störungen. Bei dem Einsatz sind bundesweit über 1000 Polizeikräfte, darunter auch Spezialeinheiten, beteiligt.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Hessischen Landeskriminalamtes.

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