Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Linksextreme Vandale auf’s Huttenschlösschen der Rhenania

Farbattacke von „linksunten“

Unbekannte Linksextreme bekennen sich auf ihren Internetseiten bei inymedia zur Vandalismusattacke auf das Verbindungshaus „Huttenschlösschen“ des Corps‘ Rhenania. Drei Kilo ausgepresste Hagebutten sollen vor der „Huttenparty“, die am 3.11. stattfand, an die Fassade der barocken Villa in der Sanderglicstraße verteilt worden sein.

Fadenscheinige Argumente

Die Vandalen begründen ihre Zerstörungswut auf die „braun-versifften burschen“damit, dass sie „wie jede studentenverbindung […] ein widerlicher sexistischer haufen“ seien. „der rassismus und die hetze, die von den würzburger verbindungen ausgehen kotzt uns an, deshalb haben wir heute nacht zurückgekotzt.“ Welcher Art von Sexismus von „allen“ und welche Art Rassismus oder Hetze von „Würzburger Verbindungen“ ausgehen sollen, werden indes nicht konkret benannt. Also eine gewohnte Aktion von linksunten: linksextrem und unterstes Niveau.

Wissenswertes über Verbindungen

An dieser Stelle soll erwähnt sein, dass sich Corps diametral zu Burschenschaften verstehen und damit fast ausnahmslos unpolitisch sind.

Kritiker von Studentenverbindungen werfen ihnen stets vor, sexistisch zu sein, da zum einen entweder nur männliche oder nur weibliche Mitglieder erwünscht sind und ausgewählte Veranstaltungen unter Ausschluss eines der beiden Geschlechter stattfinden. Diese Ausgrenzung, wie man sie übrigens auch aus Kirche, Sport und Politik kennt, gilt nicht für alle Studentenverbindungen, da es auch welche gibt, die Mitglieder beider Geschlechter willkommen heißen.

Wortspiele mit „Kotzen“ sind beliebt, da es für eine gewisse Zahl an Verbindungsstudenten üblich ist, zu viel Getrunkenes oder welches, das man schlichtweg nicht im Magen behalten will, kurz nach dem Trinken oder etwas später zu erbrechen.  In der Fachsprache nennt man das auch „Papsten“.

Grüne Jugend demonstrierte

Kritik gegenüber Studentenverbindungen im Zuge ihrer Partys wurde zuletzt seitens der Grünen Jugend Würzburg laut. Sie wählten vor kurzem ein demokratisches Mittel: eine Demo (hier nachlesen).

Artikel Update 18:16 Uhr.

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