Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Mein Studienstart in Würzburg – Teil 3: Unibeginn

Ein anonymer Gastbeitrag einer angehenden Studentin über ihren neuen Lebensabschnitt in Würzburg.

Ernst des Lebens: Unistart

Weiter geht’s mit meinen Erfahrungen aus dem Studentenleben: Nachdem ich Wohnungssuche und WG-Casting erfolgreich gemeistert hatte, stand mir nun der tatsächliche Ernst des Lebens bevor – der Unistart. Ein wenig nervös ging ich vor gut zwei Wochen also zu meiner Einführungsveranstaltung. Während der Busfahrt zum Hubland gingen mir unglaublich viele Fragen durch den Kopf und ich merkte, wie meine Aufregung stetig stieg: „Wie werden meine Kommilitonen sein? Finde ich schnell Freunde? Interessiert mich der Studieninhalt auch wirklich?“.

Kneipentour, Stadtrallye, Frühstück

Im Nachhinein war meine Angst natürlich völlig unbegründet, denn der erste Tag lief wirklich super. Die Professoren stellten ihre Arbeitsbereiche vor, die Fachschaft half bei der Stundenplanerstellung und nach und nach kam man auch mit anderen Studenten ins Gespräch. Wirklich optimistisch blickte ich also dem nächsten Tagen entgegen: Kneipentour, Stadtrallye, gemeinsames Frühstück – das übliche eben!

Cliquenbildung in Rekordzeit

Nach einem wahrlichen Höhenflug folgte am darauffolgenden Tag allerdings gleich die erste negative Überraschung. An sich waren die ganzen Trinktouren gerade zum Kennenlernen der Kommilitonen gedacht – aber wie es schien, kannten sich die meisten plötzlich bereits. Allgemein ging die Cliquenbildung um einiges schneller, als erwartet: Mädchengruppen, die sich gerade erst seit 24 Stunden kannten, vermittelten den Eindruck, alte Kindergarten-Freundinnen zu sein.

Plötzlich erschien mir das Leute kennenlernen ziemlich hart. Ich verspürte einen unglaublichen Druck, um jeden Preis in irgendeine Gruppe hineinzukommen, um nachher nicht alleine übrig zu sein. Offensichtlich ging das aber vielen ähnlich, so dass ich mich schnell mit ein paar anderen zusammen tun konnte.

Und nun auch noch ein Wasserschaden

Nach einer wirklich anstrengenden und vor allem trinkfreudigen Woche wollte ich nur eins: Ein paar Tage Entspannung! Schnell holte mich allerdings mein neues, eigenständiges Leben ein und die Vorstellung entspannter Tage war schnell dahin:

Gerade einmal zwei Wochen in der eigenen Wohnung und ich hatte einen Wasserschaden! Panisch rief ich bei meiner Hausverwaltung an, die daraufhin Handwerker zu mir schickten. Diese schafften den Fehler, trotz Aufreißen der Badezimmerwand, nicht zu beheben und ließen mich mit einem trockenen „könnte sein, dass wir demnächst durch den Boden müssen“ allein. Wie beruhigend!

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