Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Zweite Förderrunde für BEST-FIT der FHWS

Förderung für bessere Bedingungen

Die Hochschule Würzburg-Schweinfurt hat sich auch im zweiten Durchlauf des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre) mit ihrem Konzept des BEST-FIT-Projektes („Maßnahmen zur Erhöhung der BESTehensquoten und Kompetenzentwicklung“ (insbesondere PraxisFITness)) im Auswahlverfahren vor der Expertenkommission durchsetzen können. Bis Ende 2020 erhält sie für ihre Ideen und Konzepte in der Lehre und den damit angestrebten Verbesserungen der Studienbedingungen an der Hochschule weitere 5,5 Millionen Euro, die vom Bund bereitgestellt werden.

Unterstützung für 4 Jahre

Die Gutachter honorieren mit dieser Förderzusage die bisherigen Aktivitäten sowie die Konzepte für die kommenden vier Jahre: „Mit BEST-FIT schafft die Hochschule Würzburg-Schweinfurt beste Voraussetzungen, um neue Maßstäbe für ein erfolgreiches Studium zu setzen. Ihre Hochschule versteht es, Ihren Studierenden die fachlichen und persönlichen Kompetenzen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu vermitteln. Ich freue mich, dass Sie einen wirkungsvollen Weg zur Weiterentwicklung moderner Hochschullehre eingeschlagen haben und damit Ihre Position als wichtiger Partner in der Wissenschaft und Wirtschaft der Region weiter ausbauen können“, so Stefan Müller, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Entwicklung der Kompetenzen

Neben der Erhöhung des Studienerfolgs und der Praxisfitness der Studierenden als übergeordnete Zielsetzung stehen als konsequente Weiterentwicklung des BEST-FIT Projektes für die zweite Förderphase die Kompetenzorientierung und individuelle Kompetenzentwicklung im Fokus. Mit fünf Teilmodulen wird versucht, diese Ziele in den drei Phasen des Studiums (die Vorstudien-, die Studien- sowie die Nachstudienphase) – angelehnt an den sogenannten PDCA-Zyklus nach Deming (plan – do – check – act) zu realisieren.

Die bisherigen Maßnahmen der Selbsteinschätzungshilfen, des Orientierungsprojektes für Studienanfänger sowie der individuellen Betreuung von Studierenden mit Leistungsproblemen werden weitergeführt und ausgebaut, z.B. in Richtung eines individuellen Coachings durch einen Lotsen, oder durch den Aufbau eines Studienerfolgs- und Kompetenzmonitors. Ergänzt und abgerundet werden die Maßnahmen in Form einer übergreifenden Studienerfolgs- und Kompetenzforschung.

Geldmittel für 186 Hochschulen

Mit dem „Qualitätspakt Lehre“, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung, werden die Betreuung der Studierenden und die Lehrqualität an Hochschulen verbessert. Der Bund stelle für dieses Ziel von 2012 bis 2020 rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. In der ersten Förderphase bis 2016 wurden 186 Hochschulen aus allen 16 Ländern gefördert, unter ihnen 78 Universitäten, 78 Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften und 30 Kunst- und Musikhochschulen. Für die zweite Förderphase bis Ende 2020 wurden die Fortsetzungsanträge von 156 Hochschulen ausgewählt, unter ihnen 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der FHWS.

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