Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

„Flucht vom Galgenberg“

Französischer Soldat

Am Mittwoch, 23. November, wird um 20 Uhr im Theater am Neunerplatz in Würzburg das Buch „Flucht vom Galgenberg“ vorgestellt, das der französische Soldat und spätere Geschichtsprofessor Septime Gorceix 1930 über seine Gefangenschaft im Würzburger Lager am Galgenberg und seine drei Fluchten geschrieben hat.

Details zur Veranstaltung und die Möglichkeit der Kartenreservierung gibt es hier!

In dem Buch schildert Gorceix, wie er von 1915 bis 1917 hinter Stacheldraht mit Heimweh, Hunger und zermürbender Langeweile kämpfte. Seine abenteuerlichen Fluchten, von denen erst die dritte erfolgreich war, führten ihn quer durch Bayern, Österreich-Ungarn und Rumänien. Das Buch wurde von Hartmut Pürner in Deutsche übersetzt; gemeinsam mit Roland Flade, ist er Herausgeber.

Septime Gorceix

Im August 1935 kehrte Septime Gorceix als Tourist nach Würzburg zurück, wo er unter anderem den inzwischen in einen Fliegerhorst verwandelten Galgenberg besuchte, was nicht ungefährlich war. Der Besitzer des Hotel Franziskaner, der im Ersten Weltkrieg als Dolmetscher im Lager am Galgenberg gearbeitet hatte, nahm ihn freundlich auf und die beiden erneuerten ihre Bekanntschaft.

Aufenthalt in Würzburg

Auch über seinen Aufenthalt in Würzburg 1935 und in anderen Städten, die er bei Außeneinsätzen und bei seinen Fluchten berührt hatte, schrieb Septime Gorceix ein Buch, das 1937 erschien. Die Würzburg betreffenden Passagen, ebenso wie zahlreiche Fotos aus dem Lager und weitere Illustrationen zu Septime Gorceix’ Fluchten, haben wir in das Buch aufgenommen.

1964 verstorben

Septime Gorceix ist 1964 gestorben, aber sein 88-jähriger Sohn Antoine und dessen Frau Marie-Josephe, die der Übersetzer und ich im Februar in Paris besucht haben, kommen zur Buchvorstellung. Natürlich wohnen sie im Hotel Franziskaner, das noch immer in Familienbesitz ist.

Informationen

Die Burchvorstellung findet am 23. November um 20 Uhr im Theater am Neunerplatz im Adelgundenweg 2A statt. Die Karten gibt es im Vorverkauf für 8 Euro und an der Abendkasse für 10 Euro.

Der Artikel beruht auf Informationen von Roland Flade.

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