Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Uni-Challenge für Krebsforschung

Ambitioniertes Ziel

Universitätspräsident Alfred Forchel ist stolz auf eine großartige Gemeinschaftsaktion und rechnet mit Erreichung des Ziels bis heute Abend. Mindestens 30.000 Euro für ein neues Projekt der Krebsforschung sammeln: Dieses ambitionierte Ziel wollte die Universität Würzburg bis Donnerstag, 27. Oktober 2016, erreichen. Studierende, Beschäftigte und Alumni haben dazu beitragen, diese *Uni-Challenge* zu einem großen Erfolg zu machen.

 Immunsystem wird Waffe gegen Krebs

Seit einigen Monaten wirbt das Crowdfunding-Projekt „Dein Immunsystem wird deine Waffe gegen Krebs“ um Unterstützung für ein weltweit einzigartiges Projekt der Krebsforschung. Federführend ist Gabriele Nelkenstock. Sie organisiert mit ihrem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ in Würzburg und Umgebung seit vielen Jahren erfolgreich Spendenaktionen.

28.564 Euro als vorläufiges Ergebnis

Mit einer „Uni-Challenge“ im Rahmen der Crowdfunding-Aktion leistet nun auch die Universität Würzburg einen Beitrag für das neue Konzept der Krebstherapie: Beschäftigte, Studierende und Alumni sowie ihre Verwandten, Bekannten und Freunde haben bis heute Mittag um 13:30 Uhr die beeindruckende Summe von 28.564 Euro gespendet.

Trotzdem sehr zurfrieden

Auch wenn das Ziel, bis zum Morgen des heutigen Freitags 30.000 Euro zu erzielen, ganz knapp verpasst wurde, zeigt sich Universitätspräsident Alfred Forchel außerordentlich stolz: „Ich danke jeder und jedem Einzelnen sehr herzlich für das Engagement im Rahmen dieser beispielhaften Gemeinschaftsaktion unserer Hochschule.“ Sein Dank richtet sich an alle Professorinnen und Professoren der Universität Würzburg, die nicht nur selbst gespendet, sondern darüber hinaus auch aktiv mitgesammelt hatten. Sehr erfreut ist er zudem über den Beitrag, den die Beschäftigten der Verwaltung zur Challenge geleistet haben.

Tolles Engagement der Studenten

Besonders stolz ist der Präsident auf das Engagement der Studierenden. Pressesprecherin Esther Knemeyer Pereira ergänzt: „Die Reaktion der jungen Menschen hat mich beindruckt und begeistert. Jeder, der angesprochen wurde, hat gespendet, und vor allem das Interesse an der neuen Therapieform war sehr groß. Ganz toll fand ich auch die Bereitschaft, Flyer zu verteilen und persönlich zu sammeln. Besonders auch dank der Unterstützung durch den Sprecher- und Sprecherinnenrat sowie durch die Fachschaften haben wir hier ein echtes Gemeinschaftserlebnis gehabt. Wir sind sehr stolz auf unsere Studierenden!“

Jetzt noch spenden

Es liegen weitere Spendenzusagen vor, so dass die Uni äußerst zuversichtlich ist, bis zum Abend das Spendenziel von 30.000 Euro zu erreichen. Die regionale Online-Spendenplattform www.gut-fuer-mainfranken.de enthält zur Uni-Challenge eine spezielle Schaltfläche, über die sich mit wenigen Klicks in einem gesicherten Verfahren Geld spenden lässt. Diese ist noch bis heute Abend um 23.59 Uhr geöffnet.

Preise und Party als Dank

Gabriele Nelkenstock ist begeistert von dem Engagement der Universität und freut sich über die große Empathie der Beteiligten. Studierende und Beschäftigte dürfen sich jetzt auf eine große Dankesparty freuen, zu der die Universität Würzburg durch Unterstützung von Sponsoren einladen kann. Dort wird es Freibier geben * dank der Distelhäuser Brauerei. Unter den Teilnehmenden werden dann auch eine Reihe von Preisen verlost werden, die im Vorfeld zur Verfügung gestellt wurden. Ein besonders attraktiver Gewinn wurde von der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, gestiftet, die auch Schirmherrin der Challenge ist: Sie lädt auf ihre eigenen Kosten zehn Studierende für einen Tag nach München ein und führt sie exklusiv durch den Landtag.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

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